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 Livin Area with Kitchenette

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Blue Robillard

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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Mi März 07, 2012 1:23 am

{cf: Deans Apartment, in front of}


Ich lachte, als er mich mit Leichtigkeit herumwirbelte, es war wie eh und je, und er mir genauso vertraut, wie damals, als er noch bei uns lebte. Überwältigt von meinen ganzen Gefühlen hielt ich ich an ihn geklammert und hoffte diesen Moment eine Ewigkeit lang herauszögern zu können, denn ich wollte gar nicht, dass dieses Schöne zwischen uns jemals endete. Dann setzte er mich ab, und seine einzige Frage war so typisch mein Bruder, dass ich lachen musste. Mein Vater hätte ihm was erzählt solche Worte in den Mund zu nehmen, und meine Mutter hätte es sich sicherlich nicht nehmen lassen ihn auf den Verschleiß der Sprache durch Zusammenziehen aufmerksam zu machen, schließlich war es wichtig, sich vernünftig auszudrücken, zeigte es doch wer man war und wo man herkam.
Und gerade deshalb liebte ich ihn so, für ihn war es egal, was andere dachten, er freute sich einfach und sprach munter aus, was ihm in den Sinn kam. Und, oh Gott, sah er gut aus! Schon damals waren meine Freundinnen alle hinter ihm her gewesen, während ich bei seinen Freunden nur die süße Kleine war, mehr Adoptivschwester der Band als sonst irgendwas. Er hingegen war von den Mädels angehimmelt worden, und wenn ich mir die Blonde betrachtete, hatte sich wohl nicht allzu viel verändert.
"Irgendwer muss doch auf dich aufpassen, großer Bruder, das weißt du doch. Wer weiß, was du sonst wieder für Dummheiten anstellst. Und wir haben nicht noch ein Poolhaus, das du verwüsten kannst." Ich lachte bei der Erinnerung daran und nahm ihn dann in den Arm. Wobei- eigentlich nahm mehr er mich in den Arm, denn seine Arme waren stark und männlich, ich eher klein und zierlich, wie ich da vor ihm stand. Er hatte mir schon immer Sicherheit gegeben, und das schien sich nicht geändert zu haben.


Zuletzt von Blue Robillard am Mi März 07, 2012 2:01 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Dean Robillard

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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Mi März 07, 2012 1:31 am

Gott, sie war noch genauso frech mir gegenüber, wie eh und je. Erst jetzt merkte ich, wie schrecklich ich sie eigentlich vermisst hatte und schlang die Arme fest um sie, als sie sich an meine Brust kuschelte. Meine Hand strich durch ihr wunderschönes langes Haar und ich presste meine Lippen auf ihren Kopf. Sie roch noch immer nach dem Parfum, das ich ihr irgendwann mal geschenkt und das sie sich sofort verliebt hatte und es fühlte sich immer noch so unfassbar vertraut an, sie fest zu halten. Sie durfte nie wieder weggehen. Auch wenn sie nur zu Besuch in New York war, ich würde sie nicht mehr gehen lassen, sie einsperren und ihr täglich was zu essen bringe, aber mehr auch nicht.
Wie genau hatte ich es nur fertig gebracht sie zu verlassen? Das einzige Mädchen, das mir je wirklich was bedeutet hatte und das machen konnte was es wollte. Ich würde sie immer lieben. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit ließ ich sie wieder ein Stück los, um sie anzustrahlen.
"Was zum Teufel machst du hier? Mal abgesehen, von auf mich aufpassen, was - wie ich dir schon häufig gesagt hab - erstens unnötig und zweitens unmöglich ist?"
Meine Finger strich ihr ein paar Haare zurück und ich musterte sie voller Begeisterung.
"Wie hast du es geschafft herzukommen? Wie... ich meine... Manhattan? Wieso? Sind Mom und Dad gestorben? Oder haben sie beide einen Schlaganfall gehabt, dass sie ihr kleines Mädchen einfach so ziehen lassen?"
Ich hatte hunderte Fragen. Tausende, um genau zu sein. Und ich redete selten so viel wie in diesem Moment, in dem sie alle aus mir heraussprudelten. Mein Herz raste immer noch. Ich konnte es einfach nicht fassen, dass sie hier in meiner Wohnung stand. Meine kleine, perfekte Blue.

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Blue Robillard

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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Mi März 07, 2012 1:58 am

Ich lachte, als er meinte, dass ich nicht auf ihn aufpassen könnte, denn diese Diskussion hatten wir schon Millionen Mal geführt, und nie waren wir zu einem Ergebnis gekommen. Seine Nähe tat mir gut, ich hatte schon fast vergessen wie es war so behandelt zu werden. Meine Eltern waren nie auf körperliche Nähe aus, und die Jungs... Nun, das war etwas vollkommen anderes. Sonst läge seine Hand bereits kneifend an meinem Hintern.
"Nach Manhatten kommt man ehrlich gesagt relativ gut." erklärte ich ihm mit einem verschmitzten Lächeln und legte meine Hand auf seinen Unterarm. "Du solltest vielleicht mal aus dem Haus gehen, dann würdest du sehen, dass New York alles bietet, was man will. Straßenbahnen, Busse, Fähren, Flugzeuge..."
Mit einem Lachen gab ich ihm einen Kuss. "Ich bin so happy dich zu sehen, das ist unglaublich. Niemals hätte ich geträumt, dass ich dich Rumtreiber noch mal aufspüre. Dabei suche ich schon so lange. Zwei Jahre sind es sicherlich, wenn nicht fast drei. Kannst du das glauben?"
Mein Blick wurde ernst, bei manchen Dingen verstand ich keinen Spaß, und ich liebte meine Eltern zu sehr, um es lustig zu finden, wenn er so etwas aussprach. Auch wenn ich wusste, er meinte es nicht ernst. Wobei...nun ja. "Sag so etwas doch nicht, du weißt nicht, ob es nicht Unglück bringt. Und nein, einen Schlaganfall haben sie auch nicht, Daddy hat doch jetzt so eine Tussi angestellt, die seine Ernährung coacht. Das wird also noch viele Jahre dauern..."
Ich strich mir durchs Haar und blickte ihn an, er war wirklich unglaublich. Mein Bruder stand vor mir, als sei nichts geschehen und gleichsam waren so viel Zeit vergangen. "Ehrlich gesagt habe ich einen der Männer aus Daddys Golfclub geheiratet, ihn mit unserem Gärtner betrogen und bin nun in New York um Stripperin zu werden." teilte ich ihm mit und wartete auf seine Reaktion.
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Lilian Monroe

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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Mi März 07, 2012 2:00 am

{cf: in front of}

Langsam und leise ging ich auf die beiden zu, hielt aber Abstand. Ich hatte Dean selten so aus dem Häuschen gesehen und es war schön zu sehen, wie seine Augen strahlten und er dieses besondere, glückliche Grinsen auf den Lächeln hatte. Er liebte seine Schwester und das sah man ihm an. Er, der eigentlich kaum etwas mehr liebte als seine Musik, liebte einen Menschen vom ganzen Herzen.
Ich spürte einen leichten Stich im Herzen. Meine dumme, naive Seite hatte sich immer gewünscht - und wünschte sich immer noch - dass er mich genauso ansah und liebte. Aber das war ja unmöglich. Ich zog die Unterlippe zwischen die Zähne und stand etwas hilflos neben den beiden. Ich kam mir vor wie eine Außenseiterin und das war ich auch. War ich irgendwie immer gewesen. Aber das war hier nicht daselbe. Das hier war eine Familienzusammenführung. Eine kleine, aber es war eine und das respektierte ich. Ich sollte dann auch wirklich besser gehen und auch wenn ich nicht stören wollte, so musste ich. Denn Dean hatte ja noch immer mein Handy als Geisel. Ich öffnete den Mund um etwas zu sagen, aber irgednwie traute ich mich nicht. Ich wollte nicht stören. Immer wieder versuchte ich dazwischen zu reden, aber der Mut wollte nicht aufkommen. Doch schließlich rang ich mich dazu.
"Dean?" flüsterte ich leise, fast nicht hörbar und wartete, dass er mich anblickte. Ich wollte nur mein Handy und nicht länger stören. Doch Dean bemerkte mich nicht.
"Dean?" fragte ich nochmal so leise. "Ich... kannst du mir mein handy geben? Ich will nicht weiter stören und gehe zur Arbeit"
Ich war mit jedem Wort noch leiser geworden.

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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Mi März 07, 2012 2:07 am

Es war klar, dass sie unsere Eltern natürlich sofort in Schutz nahm und mich ermahnte netter zu sein, auch wenn sie nicht da waren. Wenn es wirklich jedesmal Unglück gebracht hätte, wenn ich schlecht über unsere Erzeuger sprach, dann wären wir schon längst Waisen, aber diesen Spruch kannte sie zur Genüge und sie würde mich nur wieder nachäffen, wenn ich ihn erneut anbrachte. Also schwieg ich und lauschte ihren Plänen, wobei ich zugeben musste, dass sich mir beim ersten Teil der Magen umdrehte und ich schon ansetzte ihr eine kräftige Standpauke zu halten, doch sie sprach weiter und ließ mich Lächeln. Das klang toll. Das klang wirklich toll. Aber leider ZU toll um wirklich wahr zu sein.
"Also bist du nach New York, um zu studieren, richtig? Wieso haben dich Mom und Dad nicht nach Harvard oder Yale geschickt? Ich meine, Yale war nicht so weit weg, wie New York. Oder haben sich da doch tatsächlich ein paar gammelige Gene deines Bruder in deinem perfekten Wesen eingenistet?"
Grinsend strubbelte ich mit der Hand durch ihr Haar, als ich Lilian leise neben uns sprechen hörte und sie nun endlich auch wieder beachtete. Stolz zog ich Blue zu mir heran.
"Baby? Das ist Blue, meine Schwester.", verkündete ich glücklich und sah auf Blue herab, die versuchte ihr Haar wieder zu richten, so dass ich es gleich nochmal durcheinander bringen konnte.
"Und das, Prinzessin, das ist Lilian. Mein eigener, persönlicher Fußabtreter."
Schmunzelnd zwinkerte ich Lilian zu, in der Hoffnung, dass sie meinen kleinen Spaß verstand.
"Sie kümmert sich um mich und die Band. Gut, mehr um mich. Und sie arbeitet bei meinem Label."

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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Mi März 07, 2012 2:22 am

Ich verdrehte die Augen, als er das sagte, und musste lachen. Meine Haare hatte ich vorhin extra lang geglättet und nun brachte er es zustande die ganze Arbeit zu vernichten. Außerdem wollte ich auch noch etwas sehen, und durch die Strähnen war das nicht so einfach. Ich schüttelte den Kopf und warf ihm einen gespielt tadelnden Blick zu. "War ja klar. Da lachst du dir einmal eine Frau an, die etwas im Kopf hat, und dann lässt du sie Babysitterin spielen anstatt ihr einen Antrag zu machen."
Mit einem vielsagenden Grinsen blickte ich zu der Blonden, ich freute mich sehr, dass er mich noch immer Prinzessin nannte, aber die Tatsache, dass er sie Baby nannte, störte mich ein wenig. Wobei... Baby waren viele Mädchen, ich hingegen würde die einzige Prinzessin in seinem Leben bleiben. Ich lächelte ihr zu. "Schön Sie kennen zu lernen, Lilian. Ich hoffe, wir haben noch länger mit einander zu tun, aber Sie werden sicher nicht den Fehler begehen, seine Band laufen zu lassen, die sind spitze. Mein Bruder ist der beste Musiker der Welt." In meiner Begeisterung unterbrach ich mich kurz. "Nun, das wissen Sie wahrscheinlich auch, schließlich managen Sie die Jungs ja."
Ich blickte wieder zu meinem Bruder und zog einen Schmollmund. "Wie gemein du bist, es ist nicht richtig, dass du meine Lebensträume zerstörst. Was spricht denn gegen den Stripperinnen-Plan?"
Dann schüttelte ich amüsiert den Kopf, lehnte mich an ihn und genoss es, wie sein Arm um mich lag. Wie angenehm, dass er so stolz auf mich war, ich hatte lange nicht mehr dieses Gefühl gehabt. "Ehrlich gesagt hätten sie mich lieber auf der Harvard gesehen, natürlich. Aber ich habe es während meines Auslandaufenthaltes selbst geregelt, und mich zog es nun mal hierher. Ich wollte an diese Uni, weil ich jemanden kennen gelernt habe, der in Australia sein Austauschjahr machte, und er schwärmte so sehr. Irgendwie kann ich es auch verstehen... Die Stadt ist super."
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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Mi März 07, 2012 2:30 am

Dass sie seine Schwester war, wusste ja schon, also nickte ich nur leicht. So richtig sagen konnte ich nichts. Ich war also sein Fußabtreter. Und Fußabtreter war welche Beschreibung für was? Irgendwie klang es doch etwas unnett. Aber es passte, oder? Ich schaute etwas unsicher zwischen den beiden hin und her. Dean strahlte so über beide Ohren. Es war schön ihn glücklich zu sehen. Richtig glücklich. Blue war mir sympathisch. Sie erinnerte mich etwas an Lynn. Wie ich sie doch vermisste.
Mein Blick wurde kugelrund als Blue Dean mahnte, dass er mich als Babysitterin engagiert hatte anstatt mir einen Antrag zu machen. Ähhh... Und schon wieder wurde ich rot. Das war doch nicht wahr. Ich biss mir auf die Unterlippe. Blue hatte sich an mich gewandzt un plapperte munter darauf los. Ich lächelte leicht.
"Ja es freut mich auch, Sie kennenzulernen. Und natürlich lass ich die Band nicht laufen. Sie haben ja für 10 Jahre unterschrieben"
Ich hatte alles getan, um diese band ins Label zu bekommen, da würde ich sie nicht gehen lassen. Dafür waren sie zu wichtig für die Musik. Für meine Musik. Blue wandte sich wieder an Dean und schaute mich etwas um. Hier stand ich nun. Die offizielle Begrüßung war vorbei. Hieß wohl Zeit zu gehen.
"Dean? Mein handy?"
Ich wollte hier nicht stören. Aber was sollte ich machen?

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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Mi März 07, 2012 2:41 am

Auf Lilians erneute bitte seufzte ich, kramte in meiner hinteren Hosentasche und reichte ihr das verdammte Handy, zog es aber nochmal zurück, bevor sie danach greifen konnte.
"Nur unter der Bedingung, dass du dir heute Zeit für dich nimmst. Und damit meine ich nicht nur ein paar Minuten, oder eine Stunde. Mindestens den halben Tag, klar?"
Ich wollte Lilian nicht loswerden, so durfte man das nicht verstehen.Ich wollte auch immer noch, dass sie sich ausruhte und entspannte, damit sie nicht mehr so abgehetzt aussah, aber... verdammt Blue war hier! Lilian konnte ich jeden Tag sehen und sie dazu zwingen sich auszuruhen. Aber Blue... mein Gott, ein bisschen ungläubig stand ich der Sache ja schon noch gegenüber. Also hab ich Lilian nun ihr Handy zurück und betrachtete erneut meine perfekt kleine Schwester.
"Prinzessin, ich hab nichts gegen deinen Stripperplan. ICH persönlich, würde dich sogar darin ermutigen. Aber ich bin schlau genug um zu wissen, dass es nicht so ist. Und ich kenne dich anscheinend nicht mehr so gut, wie ich gedacht hab, weil du gegen Dads Willen handelst. Das sieht dir doch sonst nicht ähnlich. Mich wundert es, dass er dich noch nicht enterbt hat."
Aber verdammt nochmal, ich war stolz auf sie. Endlich zeigte sie mal, dass sie auch ihren eigenen Kopf hatte. Und wenn es eben mit der Wahl der Uni anfing, gut. Dann fing es eben damit an. Das war ok. Und wenn ich sie jetzt wieder hier unter meinen Fittichen hatte, dann würde aus ihr vielleicht auch endlich das Mädchen werden, was da schon immer in ihr geschlummert hatte und immer wieder unterdrückt worden war.

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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Mi März 07, 2012 3:02 am

Mich wunderte es ein wenig, wie er mit ihr sprach, zum einen, weil seine Art eine spezielle war, aber ebenso, weil er sie zu bemuttern schien, und das passte irgendwie nicht so recht. Vor allem aber fand ich ihre Reaktion ein wenig befremdlich. Ob ich sie mit meiner quirligen Art verschreckt hatte oder sie immer so war? Wenn ja, konnte ich verstehen, dass es bei den beiden nichts war... An meinen Bruder kamen die krassesten Frauen, jene, die sich nicht abschütteln ließen und eines unbedingt wollten, und zwar ihn. Das erklärte zumindest einen Teil seiner hohen Verschleißrate. Er stand nicht auf die Mäuschen, das hatte er noch nie. Brittney, eine meiner Freundinnen, konnte ich ihm jedes Mal neu vorstelle, sie war unscheinbar und er vergaß immer wieder gern. Selbst bei mir hatte er sich immer dafür eingesetzt, dass ich mich auslebte und nicht zurücksteckte.
"Bei meinem Aussehen würde ich es eh nicht weit bringen." seufzte ich mit einem leichten Kopfschütteln und lächelte dann schief. "Außerdem ist die Musik in den meisten Stripschuppen ätzend. Hast du dir das mal angehört? Nur so überdrehter Pop-Scheiß, da muss man ja Acht geben, dass man sich nicht auf die Gaffer übergibt."
Ich strich mir durchs Haar und tappste dann herüber zu seiner Couch, auch die ich mich fallen ließ. "Du glaubst nicht, was für eine Diskussion das gab. Ich glaube, es wäre noch das kleinste Übel gewesen, wenn ich nur enterbt worden wäre. Daddy wollte eine Gouvernante anstellen, die mich hier betreut."
Nun lachte ich, aber als er mit dieser Idee gekommen war, hatte ich es gar nicht lustig gefunden. Nun, er meinte es aber nur gut, das wusste ich. Er liebte mich und wollte mich beschützen. "Ich finde es ist okay, ich habe mit ihnen eine Abmachung getroffen, und im Gegenzug durfte ich herkommen. Also ist alles gut."
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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Mi März 07, 2012 3:13 am

Ich fasste es nicht, dass die beiden tatsächlich über eine mögliche Stripperinkarriere Blues sprachen. Sie war doch seine Schwester und... oh man. Meinten Sie es ernst oder alberten sie hier nur rum? Ich war mir nicht so sicher und ich hoffte wirklich auf letzteres.
Dean hatte sich meiner erbarmt und reichte mir mein handy zurück, natürlich nicht ohne mir ein Versprechen abzuzwingen. Er wusste, dass ich keine Versprechen brechen konnte. Oh man. Hieß also, dass ich wirklich den Vormittag freinehmen musste. Nur anstatt meiner 'Arbeit' teilweise etwas nachzugehen, schwänzte ich wirklich. Nur hier konnte ich ja nicht bleiben. Dean wollte mit sicherheit allein mit Blue bleiben.
"Okay" gab ich schließlich nach und griff nach dem handy. Es war warm, da er es nah an seinem Körper hatte. Ich presste es kuirz an meine Brust. Oh Gott... ich hatte es leben wieder. Gott sei dank! Ich schaute kurz auf dem Display. Etrliche nachrichten. Oh man. Hatte Dean es nicht gestört, dass es ständig an seinem Popo vibriert hatte? Ich überflog kurz die Namen und stutzte. Eine Nachricht vbon Lynn war dabei. Mein Puls fing an zu rasen. Meine Schwester hatte sich gemeldet.
Da Dean und Blue mit sich wieder beschäftigt waren, suchte ich schnell meine Sachen zusammen. Ich zog meine Schuhe an und griff nach meiner Handtasche. Ich würde draußen schnell die wichtigsten beantworten. Ich schaute nochmal zu den beiden.
"Ich bin dann weg und stör euch nicht weiter" meinte ich und blickte kurz zu Deans Schwester.
"Es hat mich sehr gefreut, Blue"
Ich schenkte ihr noch ein Lächeln und wandte mich ab. Im Flur zog ich Schal und mantel an, kam aber noch einmal zurück.
"Dean. Studioaufnahmen. 14 Uhr. Vergiss es bitte nicht!"
Ich wartete noch kurz auf seine Rektion und schlüpfte dann aus dem Apartment.

{tbc: in front of}

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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Mi März 07, 2012 3:20 am

Lächelnd verabschiedete ich Lilian, danke ihr noch einmal für die morgendliche Rettung, versprach ihr pünktlich bei den Aufnahmen zu sein, aber nicht ohne sie nochmal zu bitten mich erneut zu erinnern.Dann zwinkerte ich ihr zu und ließ mich neben Blue auf dem Sofa fallen, um sie sanft in meine Arme zu ziehen.
"Ich würde ja gerne was bezüglich der Gouvernante sagen, denn eins muss ich Dad lassen, bei den Kindermädchen hatte er immer einen außergewöhnlich guten Geschmack und es ist schade, dass du mir ein Abenteuer verwehrst, aber..."
Seufzend reichte ich ihr mein Glas Scotch, ich nahm mir Lilians, aus dem sie ja nur mal genippt hatte, und wickelte dann eine von Blues Haarsträhnen um meinen Finger.
"... aber ich will viel lieber wissen was das für ein Deal ist. Und wie hoch du dich verkauft hast."
Dad tat nie etwas nur aus reiner Freundlichkeit. Er musste immer den Vorteil darin sehen. Und wenn er seinem kleinen Mädchen gestattete nach New York auf die Uni zu gehen, anstatt auf eine Elituni, dann gab es da nen Haken. Nen gewaltigen Haken.
"Bitte sag mir nicht, du hast tatsächlich irgendeiner Hochzeit mit irgendeinem Schickeriaschönling zugestimmt."
Das zumindest sehe meinem Vater ähnlich. Hauptsache das kleine Mädchen war gut versorgt. Dass sie das vielleicht auch gut alleine könnte, wenn man sie nur machen ließe, dass kam denen zu Hause leider nicht in den Sinn. Aber was motzte ich rum? Ich war ja das schwarze Schaf.

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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Mi März 07, 2012 3:33 am

"Mach das nicht." bat ich ihn, als er mir damals das mit den Gouvernanten eröffnete, war für mich eine Welt zusammen gebrochen. Ich hatte geglaubt, die Mädchen seien eingestellt um sich um mich zu kümmern, und dann wurde mir eröffnet, dass der häufige Wechsel nicht an meinem Fehlverhalten lag, sondern daran, dass meine männlichen Familienmitglieder es nicht so genau sahen mit dem beruflichen Ethos.
"Außerde werde ich ganz viele heiße Collagefreundinnen haben, sobald das Studium anfängt, und da ist dann sicher die eine oder andere für dich dabei, okay?" versprach ich und nahm das Glas entgegen. Es war so typisch für ihn, dass er einfach nichts drauf gab, wie spät es war. Um die Uhrzeit schon Alkohol, und dann auch noch so harten, Zuhause hätte mein Vater ihn ungebracht.
Ich trank einen guten Schluck und blickte ihn an. "Oh, der ist richtig gut. Hat sich doch etwas getan an deinem Geschmack? Aber cool, das hat was."
Während ich das Getränk in meinem Glas betrachtete seufzte ich leise. Mir war klar, dass er das nicht gutheißen würde, und ich wusste selbst, dass es nicht besonders schlau gewesen war. "Du weißt wie sie sind. Du kennst es, wenn er einen in sein Büro ruft und Mum hinter ihm am Schreibtischstuhl sitzt und sie dich beide mit diesem heftigen Blick ansehen, als würdest du alles falsch machen und sie schrecklich enttäuschen..."
Mir war anzusehen, dass mich das mitnahm, und ich legte meinen Kopf an ihn, hielt seine Hand. "Ich wollte so unbedingt raus. Ich dachte, letztlich, kann ich ja immer noch anders handeln. Das meiste war auch nicht schlimm, Kontrolle über meine Ausgaben, jeden Tag melden, regelmäßig ärztliche Gutachten und in den Ferien Besuche."
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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Mi März 07, 2012 3:45 am

Ich musste automatisch Grinsen, als sie mir heiße Collagefreundinnen versprach. Ach ja, das Collage war schon cool. Junge Mädchen, die für fast jeden Spaß zu haben und dabei auch noch volljährig waren. Die meisten zumindest. Und Blue würde mir schon genau aufzeigen wen ich haben durfte und wen nicht. Und bei welchen sie mich lieber anlog, damit ich nicht, auf Grund dessen, dass ich eigentlich nicht randurfte, umso mehr wollte. Meine kleine Prinzessin kannte mich einfach viel zu gut und ich war unendlich dankbar dafür, dass es so war. Ich brauchte sie einfach. Einen Menschen, der mich verstand, der mich nahm wie ich war und der mir nur Vorwürfe machte, wenn ich wirklich richtig Scheiße gebaut hatte.
Liebevoll küsste ich ihren Kopf, als sie meinen Scotch lobte. Sonst hatte auch sie mich immer getadelt, ich solle nicht schon morgens trinken, aber seit ihrem ersten Kater, naja, da sah auch sie die Sache ein bisschen anders. Alkohol am Morgen half einfach gegen die Übelkeit und den elenden hämmernden Schmerz im Kopf. Egal wie sehr mal an einen Alki erinnerte. Es half. Und das war das Einzige was zählte.
Aufmerksam hörte ich ihr zu, als sie begann von unseren Eltern zu berichten. Ohja, ich konnte mich an diese Gespräche noch sehr gut erinnern. Und auch, dass ich mich ihnen immer widersetzt und nicht einen Cent darauf gegeben hatte, was sie gesagt hatten. Dad wollte damit nur immer wieder seine Macht demonstrieren. Vor den Kindern völlig unnötig und deplaziert.
Doch bis jetzt hatte ich nicht das Gefühl, dass sie mit der ganzen Sprache rausrückte. Telefonate, Besuche, das war alles nichts ungewöhnliches. Liebende Eltern wollten sowas auch haben.
"Das klingt aber nicht nach Mom und Dad.", bemerkte ich ruhig und nippte an meinem Glas, ohne sie loszulassen.
"So ist der Haken, Prinzessin?"
Oh ich schwor bei Gott, wenn sie ihr wirklich etwas unmögliches aufgebrummt hatten, ich würde zu ihnen fahren und ihnen gehörig die Meinung sagen.

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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Mi März 07, 2012 4:05 am

"Deany." jammerte ich leise, meinen Kopf an ihn lehnend, und trank lieber noch ein paar Schlucke. Von meinen Eltern ließ ich mich schnell überrumpeln, und schon damals war es so gewesen, dass ich vor ihm dann das Gefühl hatte das verteidigen zu müssen. Ich wusste einfach nicht, wem ich es recht machen sollte, meinem Bruder oder meinen Eltern, denn sie alle liebten mich und wollten das Beste für mich, nicht wahr?
"Aber versprich mir, dass du nicht sauer wirst." schob ich schon mal vor und verzog meine Lippen, ich wusste, dass er bei dem Blick nicht einmal schimpfen konnte, zumindest war es bislang immer so gewesen. "Ich habe ihnen noch ein Versprechen geben müssen. Wenn ich mit dreißig noch nicht in festen Händen bin, dürfen sie ein Fest geben, du weißt schon, eines von diesen scheußlichen Dingern, wo die Mädchen verramscht werden wie auf dem Viehmarkt..."
Ich seufzte leise, trank dann mein Glas leer. Es ärgerte mich zugesagt zu haben, aber ich hätte auch nicht gewusst, was ich sonst tun sollte. Ein wenig setzte ich mich auf und blickte ihn dann entschuldigend an. "Es gab keine Alternativen, du weißt nicht... Ach, egal."
Natürlich merkte er es, und ich spürte seinen Blick, also beschloss ich das Thema nicht zu verschweigen. Er würde es ja eh herausbekommen, das hatte er bislang immer. "Daddy ist in der letzten Zeit nicht so gut drauf. Seit du fort bist, hat er noch mehr Sorgen gehabt, dass mir etwas passiert. Ich kann es dir nicht richtig beschreiben. Er hat sogar jemanden bezahlt, der in Australien auf mich aufpasst, weißt du? Ich hatte Angst, er würde mich gar nicht gehen lassen."
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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Mi März 07, 2012 4:28 am

Ich hatte meine Lippen fest aufeinander gepresst, als Blue mir von dieser verdammten Versteigerungsparty berichtete. Ich würde nicht jetzt ausrasten. Nein. Ich würde meine Eltern höchstpersönlich das erste Mal nach 13 Jahren anrufen und sie fragen, was ihnen denn einfiel. Niemand würde meine Schwester verhökern. Da ließ ich es lieber zu, dass sie wirklich in so einem Tanzschuppen auftrat, oder ich würde sie mit einem aus der Band verkuppeln. Mir völlig egal. Ich würde diese Party nicht zulassen. Niemals. Doch wie immer versuchte Blue unsere Eltern zu verteidigen. Sie wusste haar genau was ich dachte und vor allem wie meine Meinung zu diesem Vorhaben aussah, ohne dass sie mich auch nur ansehen musste und begann sofort auf den Liebe-Tochter-Modus zu schalten. Es war typisch. Absolut typisch. Und dass meine Eltern sie auch auf die Entfernung noch so im Griff hatten, das ärgerte mich eigentlich am meisten. Wozu dann noch die anderen dummen Abmachungen, wenn sie doch wussten, dass Blue NIE in ihrem Leben mal was für sich tun würde, wenn Daddy nicht die Erlaubnis dazu gegeben hatte. Doch der Schluss ihres Berichts schlug dem Fass wirklich den Boden aus und ich musste mich von ihr lösen und aufstehen, um mein Glas nachzufüllen. Ich durfte nicht ausrasten, sie hatte mich darum gebeten, aber wie zum Teufel sollte man denn dabei ruhig bleiben?
"Hast du ihn mal gefragt, was du getan hast, dass er dir so wenig vertraut? Und dass er dir vor allem auch so wenig zutraut?"
Mit meinem Glas drehte ich mich wieder zu ihr um und nahm einen kräftigen Schluck,
"Ich lass diese Party nicht zu, das ist dir klar, oder? Und wenn ich mir einen aus der Band schnappe und ich euch nach Vegas fahre, damit ihr heiraten könnt. Aber ich lasse diese Party nicht zu.", erklärte ich nun eindringlich.
Und hey, ich war stolz auf mich. Ich hatte nicht gebrüllt.

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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Mi März 07, 2012 4:41 am

Er war ganz schön sauer, das sah ich ihm an, und es tat mir Leid, weil ich ihn nicht verärgern wollte mit dem, was ich zu erzählen hatte. Schon immer war er uneinsichtig, wenn es um unsere Eltern ging, und ich konnte es oft auch gut verstehen. Nur hatte er die letzten Jahre nicht mitbekommen, er wusste nicht, wie Daddy gelitten hatte, weil er fort war. Ich fragte mich, ob mein Bruder überhaupt wusste, wie sehr er vermisst wurde von meinen Eltern. Ich ließ mein Glas wieder von ihm füllen und drehte eine Haarsträhne auf meinem Finger auf. "Du weißt genau, dass das nichts mit mir zu tun hat, Dean. Es ist wegen...unseres Bruders. Und wegen dir. Er sagt immer, er habe seine beiden Söhne verloren, und das wird ihm mit seiner Tochter nun nicht auch noch passieren."
Ich blickte ihm in die Augen und rutschte noch ein wenig auf der Couch herunter. "Du weißt nicht, wie sehr er dich vermisst. Er weiß nicht, wie er damit umgehen soll, dass du weg bist. Wenn seine Arbeitskollegen da sind, erzählt er, du würdest für Ärzte ohne Grenzen in Afrika arbeiten."
Nach einem guten Schluck aus meinem Glas legte ich mein Handy auf den Tisch, da es mich in meiner Blazertasche störte, und beachtete es nicht weiter. "Aber, aber, als würde das jemals passieren. Ich bin vierzundzwanzig, ich habe noch vierhunderttausend Jahre Zeit, bis ich dreißig bin, meinst du nicht?"
Ich lächelte ihn an. "Und sei ehrlich, du würdest mich doch nicht -auch nicht zum Schutz- in die heilige Institution der Ehe zwingen. Das kann ich mir nicht vorstellen."
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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Mi März 07, 2012 4:52 am

Das ich nicht lachte. Er vermisste mich. Natürlich. Und trotzdem leugnete er was ich war. Was mich ausmachte. Ich hatte Erfolg mit dem was ich tat. Nicht, dass mir das je wirklich wichtig gewesen wäre, ich wollte einfach nur Musik machen und mich damit über Wasser halten. Dass wir in der Szene so gut waren, das war ein schöner Nebeneffekt.
Ich schnaubte verächtlich. Ärzte ohne Grenzen. Ich. Natürlich. Was besseres war ihm nicht eingefallen. Sowas nannte man also heutzutage Vaterstolz. Ich konnte verstehen, dass er besorgt war, mit drei Kindern alleine da zu stehen. Ich verstand auch, dass der Verlust unseres Bruders ihn noch immer schmerzte, aber das war kein Grund uns einzusperren. Er schlug den falschen Weg ein und ich wusste nicht, wie häufig ich diese Diskussion mit ihm geführt hatte. Und nun musste ich sie tatsächlich auch mit Blue führen? So langsam bereute ich es damals weggegangen zu sein. Nicht wegen meines Vaters, oder meines Lebens, nein. Sondern wegen meiner kleinen Prinzessin. Weil sie allein anscheinend nicht den Mut gefunden hatte sich zu wehren und für das einzustehen, was sie wollte.
"Und ob ich dich verkuppeln und verheiraten werde, wenn Dad dir nen Spießer anhängen will.", grummelte ich vor mich hin und starrte in mein Glas.
Bevor ich ihr ein verkorkstes Leben mit irgendeinem Schnösel einbrockte und ihr sich selbst überließ, bevor sie so wurde wie Lilian würde ich alle Hebel in Bewegung setzen, um ihr einen einigermaßen erträglichen Mann zu besorgen.
"Und es sagt ja keiner, dass du dann verheiratet bleiben musst. Wir reden hier von einem Jahr und zwei Tagen. Einen Tag vor deinem 30ten Geburtstag, bis zu deinem 31ten. Danach kannst du doch wieder machen was du willst."
Ich hörte mich an, wie ein kleines trotziges Kind. Wie immer also, wenn ich keine wirkungsvollen Argumente mehr hatte. Und Blue hatte rhetorisch so einiges drauf. Da konnte selbst ich ihr manchmal nicht das Wasser reichen.

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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Do März 08, 2012 1:49 am

Es war mir nicht in den Sinn gekommen, dass mein Vater sich für meinen Bruder schämen könnte, und ich hatte seine Erzählungen auch nicht negativ bewertet. Ich glaubte, Daddy würde Deans Leben neu erfinden, damit nicht nachgefragt wurde, er sich nicht mit dem Thema beschäftigen musste und daran erinnert wurde, dass sein Sohn fort war. Deans Schnauben fand ich deshalb ungerechtfertigt, denn auch wenn die beiden immer Schwierigkeiten hatten, man liebte sich doch? Familie ist das Höchste, das man besaß, und man musste sich um sie kümmern.
Ich lächelte ihn an und nickte dann, ich verstand gut, was er meinte, denn ich erinnerte mich noch daran, wie verhasst ihm die Freunde unserer Eltern gewesen waren. Einer von diesen Spießern, in den Augen meines Bruders war das mein Tod. Dabei wären sicher viele Frauen für solch eine Gelegenheit dankbar, oder? Gut situierte, meist sehr gepflegt aussehende Männer, die gebildet waren und erfolgreich, vielleicht sogar humorvoll? Okay, oder langweilige, schrecklich verbohrte Menschen, die außer ihrem Haus, ihrem Pool und ihrem Schiff keine Themen hatten. Ich seufzte bei dem Gedanken.
"Vielleicht hast du Recht und ich angele mir einen Musiker. Du weißt, ich stehe so auf Männer, die spielen können. Ich kenne da einen, der schon immer die flinkesten Finger an der Gitarre hatte." Ich lächelte ihm zu, schüttelte dann den Kopf. "Sicher muss ich das. Was glaubst du, wie Mum reagieren würde, wenn ich mich scheiden ließe? Es würde ihr das Herz brechen. Und Daddy erst, er könnte das nicht. Er würde mir nicht mehr in die Augen sehen, das wollte ich nicht, das... Nein, wirklich nicht."
Mich in die Couch kuschelnd trank ich mein Glas erneut leer. Lange schon hatte ich nicht mehr um die Uhrzeit getrunken, das war so typisch. "Ehrlich gesagt hoffe ich einfach, dass wir noch genug Zeit haben um uns etwas einfallen zu lassen. Immerhin sind es sechs Jahre, nicht wahr? Und überhaupt. Wer sagt denn, dass ich nicht tatsächlich mal einen Kerl finde, der akzeptabel ist?"
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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Do März 08, 2012 2:21 am

Ich lachte leise, nahm mir die Flasche Scotch und ließ mich dann neben Blue fallen, bevor ich ihr erneut ihr Glas voll machte, und die Flasche wegstellte.
Liebevoll legte ich einen Arm um meine kleine Schwester und ließ sie sich ankuscheln.
"Prinzessin, für dich wird ein Mann nie gut genug sein. Vor allem nicht in meinen Augen. Es wird immer was geben, was ihn ausschließt. Aber wenn Mom und Dad dir jemanden andrehen können,der am meisten bietet, ohne zu sehen, ob er auch gut genug für dich ist, na dann können wir eben nach dem Zweitbesten Ausschau halten, meinst du nicht?"
Liebevoll küsste ich ihren Kopf und strich ihr wieder durchs Haar. Früher hatte sie das geliebt. War Nachts angekrochen gekommen, nur damit ich mit ihren Haaren spielte, oder ihren Kopf kraulte. Dann war sie in meinem Bett eingeschlafen und dort bis zum nächsten Morgen geblieben.
"Und ich find die Idee mit dem Musiker super. Da kann ich dir ein paar vorstellen. Die kenne ich dann auch und weiß, wen ich vorher aussortieren kann."
Nachdenklich nippte ich an meinem Drink.
"Keine Angst, Prinzessin. Ich finde den Richtigen für dich.", schwor ich leise.

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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Do März 08, 2012 3:21 am

Es war unglaublich, wie wir nach so langer Zeit wieder in unsere alten Verhaltensmuster zurück fielen. Ich genoss es, dass er mich streichelte, und das Graulen seiner Finger. Er war noch immer der vertrauteste Mensch, den ich hatte, und ich fühlte mich gleich wieder klein. Ich liebte seinen Geruch, es war so angenehm und schön hier zu sein. Ich hatte nicht gemerkt, wie sehr ich es vermisst hatte, und es war unglaublich, wie intensiv unsere Bindung war. Mein Kindheitsheld war wieder in meinem Leben, und ich fühlte mich wieder klein.
Ich tat das, was nie jemand durfte, und was früher einmal zu einem Eklat geführt hatte, natürlich nicht bei mir, sondern einem Kumpel von ihm. Ich nahm sein Glas aus seiner Hand und trank einen Schluck. Dann reichte ich es ihm zurück. "Ich weiß, dass du das hinbekommst. Aber ich denke, dass ich es nicht in Anspruch nehmen muss. Das ist noch so ewig lange hin, hmm?"
Ich rutschte ein Stück nach oben, um den Mann anzusehen. Mit einem Lächeln musterte ich ihn, sein Bart war unglaublich, und diese Augen... Er hatte diese beeindruckenden Augen, die ich so liebte. "Aber genug von mir. Erzähl, wie es dir ergangen ist. Wie ist es mit der Band? Den Frauen? Der Musik? Ich kann gar nicht fassen, dass du es geschafft hast hier durchzustarten, das ist so beeindruckend."
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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Do März 08, 2012 4:11 am

"Aaach, Prinzessin.",stöhnte ich leise, lächelte jedoch.
"30 wird man schneller, als man denkt."
Doch sie wechselte das Thema, das war ok. Blue konnte nie lange nur über sich reden. Scheiß Erziehung meiner Eltern. Man war eben vornehm und zurückhaltend. Und fand man keine Lösung für ein Thema, naja, dann wurde eben darüber geschwiegen. So einfach war das. Doch ich lächelte bei ihren Fragen.
"Es war unfassbar.", begann ich grinsend.
"Lilian, das blonde Mädchen, dass du vorhin gesehen hast, sie hat uns in nem Club spielen hören und hat mir danach ihre Nummer zugesteckt."
Ich musste leise lachen, als ich mich an unser riesen Missverständnis erinnerte.
"Ich hab gedacht, sie wolle mit mir ins Bett, sie wollte mich ihrem Chef vorstellen und uns einen Plattenvertrag anbieten. Als ich mich mit ihr allein getroffen hab... oh man. Ich glaub ich hätte sie auch fast vergewaltigt, wenn sie mir nicht gesagt hätte, wie alt sie damals war. Meine Fresse, war mir das peinlich, als sie mir erklärt hat, dass es gar nich um mich ging."
Kopfschüttelnd nippte ich an meinem Glas, beugte mich dann aber mit Blue im Arm vor, um auch ihr nochmal nachzugießen. Sie durfte zwar aus meinem Glas trinken, aber gern sehen tat ich es trotzdem nicht.
"Und naja, ich weiß gar nicht wie es passiert ist, aber man hat uns angenommen, wir haben ne Platte aufgenommen und plötzlich mussten wir uns größere Hallen für unsere Konzerte suchen. Nach den Jahren in den Spelunken war das echt der Wahnsinn."
Grinsend lehnte ich mich zurück und starrte zur Decke.
"Oh man, es ist toll,wirklich. Die Weiber stehen Schlange, ich brauch mir keine Sorgen mehr machen, hab ne riesige Sammlung an Gitarren und hab mir endlich meinen Impala gekauft. Es ist großartig."
Und in Momenten wie diesen dachte ich wieder über Hailey nach.Die einzige Frau, die ich eigentlich jemals wirklich geliebt hatte und nicht mit mir verwandt gewesen war. Wenn sie mir nicht damals das Herz gebrochen hätte, dann wäre sie jetzt hier.
Mein Lächeln erstarb und ich legte den Kopf zurück.
"Es ist toll.", versicherte ich nochmal leise und trank einen etwas größeren Schluck.

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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Do März 08, 2012 5:29 am

"Ich nicht, ich brauche noch Milliarden Jahre, bis ich so alt bin." stellte ich klar und nahm dankend das Glas entgegen. Ob es wirklich gut war, dass er mich jetzt abfüllte? Anderseits, was hatte ich heute noch groß vor? Ich hatte schließlich auch etwas zu feiern, mein Bruder war wieder in meinem Leben, und das bedeutete alles.
Erstaunt hörte ich mir an, was er berichtet, lachte leise und legte dann meine Hand auf meinen Mund, schüttelte den Kopf. "Du meine Güte, wie kannst du...? Oh, Dean, das ist so typisch. Alles, das nur halbwegs aussieht, als könnte es eine Körbchengröße über B und lange Beine haben, ist gleich die Antilope für dich Raubtier."
Mein Bruder, schon immer war er so gewesen. Aber ich kannte es, und ich hatte es ihm nie übel genommen. Er wusste schon, dass es nur wenige Frauen gab, die er in Ruhe zu lassen hatte, und seit wir uns einmal deshalb richtig schön gezofft hatten, war das auch geklärt zwischen uns. Ich liebte ihn sehr.
Dann runzelte ich leicht die Stirn, nicht nur, weil ich es unangenehm fand, über solches wie Vergewaltigungen zu sprechen, und es sich auch nicht gehörte. Auch, weil diese ganze Sache irgendwie komisch war. "Ihr Alter...? Wie alt ist sie denn? Jetzt, meine ich. Sicher an die Dreißig, oder?"
Ich sah ihn abwartend an und trank noch einen Schluck, das warme Gefühl in mir war so angenehm und schön. Lilian hatte auf mich alt gewirkt, ausgepowert. Ihre Augen wirkten müde, und ihre Gesichtszüge waren angestrengt.
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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Do März 08, 2012 5:52 am

Stirnrunzelnd sah ich wieder zu Blue.
"Oh Gott, sag ihr das bloß nicht. Ihr Weiber seid doch immer so empfindlich was das angeht. Lilian war damals 19. Jetzt ist sie gerade mal 22."
Aber Blue hatte Recht, sie sah schon älter aus. Wesentlich älter.
"Sie arbeitet viel. Sie gibt wirklich alles für die Band. Und seitdem sie ihren idiotischen Freund hat, ist sie nicht mehr sie selbst. Oh, Verzeihung. Verlobter. Er hats ja schon so weit gebracht sich Verlobter nennen zu können."
Kopfschüttelnd starrte ich auf mein Glas.
"Sie hatte damals noch ein paar Kilos mehr, sah gesund aus. Und hatte dieses Strahlen in den Augen, weißt du? Diese Euphorie und Vorfreude. Es war damals wirklich toll mit ihr. Aber seitdem dieser Idiot in ihrem Leben existiert isst sie nicht mehr, macht viel zu viel Sport, hat keine Zeit mehr zum schlafen. Es tut weh zu sehen, wie sehr sie leidet."
Nachdenklich trank ich einen Schluck und wartete einen Moment, bevor ich ihn runterschluckte.
"Aber was solls? Ist nicht mein Problem, solange es mir an nichts fehlt, nicht wahr? Sie leistet gute Arbeit. Der Rest is mir egal."
Es war mir nicht egal. Von Anfang an schon nicht. Aber ich hatte kein Recht mich einzumischen. Vor allem, da ich meist dazu neigte überzureagieren.
Der Gedanke von vorhin ließ mich nicht los und ich sah kurz zu Blue.
"Hast du mal was von... naja... Hailey gehört?"
Ach Gott, nur bei Blue zeigte ich mich derart verletzlich. Ich musste mir das echt schnell wieder abgewöhnen.

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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Do März 08, 2012 6:15 am

Ich konnte mir das gar nicht anhören, Frauen, die sich von ihren Männern unterdrücken ließen, die sich veränderten um diesen zu gefallen verstand ich nicht, hatte ich noch nie. An unserer Schule hatten wir eine Lehrerin, die regelmäßig von ihrem Freund verprügelt wurde, und als es für uns unerträglich wurde, sprachen wir sie darauf an. Das gab dann ein riesiges Theater, und die Lehrerin war richtig erbost über uns. Sie sprach von niederträchtigen Lügen und unfairer Verleumdung, nannte uns missgünstig und boshaft. Zuhause bekam ich dann noch mehr Ärger, besonders von meinem Dad. Mum hörte nur zu, nickte und tupfte mit einem Taschentuch ihre Tränen weg. Dad aber erklärte mir in seiner sehr lauten Art, dass es sich nicht gehörte sich in das Leben fremder Menschen einzumischen, und dass es ein Unding sei, solch eine Respektlosigkeit zu begehen.
An all dies dachte ich, während er von ihr erzählte, und ich verbot mir diese Vorstellung, da es ja keinerlei Anhaltspunkte dafür gab. Ich betrachtete ihn und es passte so gar nicht zu ihm. Sicher, zu seiner gern ausgelebten Seite des Musikers, des Bandleaders, der sich um nichts außer sich selbst kümmerte. Aber ich kannte ihn auch anders, ich wusste, wie er war. "Schon klar, dir ist es egal... Pass einfach auf sie auf, ja? Und nicht so, dass du am Ende dann zu ihr in die Wohnung stürmst und den Kerl vermöbelst."
Schon wie daraufhin aufsah, war klar, dass das Thema sich ändern würde und er nun etwas ansprach, das ihm sehr, sehr wichtig war. Ich merkte, wie ich diesen Stich spürte. So gern hätte ich ihm geholfen. "Ich war ein Jahr lang in Australien..." versuchte ich ihm zu erklären. "Tut mir Leid."
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BeitragThema: Re: Livin Area with Kitchenette   Do März 08, 2012 6:24 am

Ich nickte leicht und zwang mich zu einem Lächeln.
"War auch nur son Gedanke. Is mir auch egal.", erwiderte ich leise, legte eine Hand in ihren Nacken und zog sie zu mir, um meine Lippen auf ihre Stirn zu drücken.
Blue war die einzige Frau, die ich fest in meinem Leben brauchte. Das war ok. Und das reichte. Alles andere schafften die Groupies und Lilian schon ganz gut. Als ich sie wieder ansah fiel mir das Lächeln ein bisschen leichter, auch wenn es mir nicht wirklich besser ging.
"Hast du heute noch ne Vorlesung? Ansonsten könnten wir uns n Café suchen und gemeinsam frühstücken. Ich hab nicht sonderlich viel hier, außer ner Kaffeemaschine, mit der ich erst noch kämpfen muss, einem Brötchen und ein bisschen Käse."
Liebevoll strich ich ihr über die Wange.
"Wenn du ne Vorlesung hast, dann könnte ich dich auch zum Abendessen einladen, was sagt du dazu? Mit Kino? Einen richtigen entspannten Abend, auf Kosten deines Bruders, ohne dass er dich vorher um Geld anpumpen muss."
Ich grinste schief.
Irgendwie musste ich mich ablenken. Musste raus hier. Am liebsten mit Gitarre und Notenblock in den Central Park. Da schrieb es sich am Besten. Da konnte man einfach alles ausblenden, außer die Inspiration, die einem diese Oase mitten zwischen den Hochhäusern gab.

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