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Montag, 12. März 2012
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 Bed- and Livingroom

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Marilyn Monroe

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Arbeit serving Dinner

BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   So März 18, 2012 6:48 am

Fasssungslos starrte ich Alex an. Ich war mir darüber im klaren gewesen, dass er mit der Situation nicht umzugehen wusste, aber das war zu viel! Das war eindeutig zu viel.
"Dass es von dir ist?!", fuhr ich ihn wütend an und war sofort auf 180.
"Willst du mich verarschen? DU bist doch der, der mit Lippenstift am Kragen nach Hause kommt!"
Mir schossen die Tränen in die Augen. Wie konnte er nur SO unfair sein? Ich hätte es ihm nie sagen sollen.
"Natürlich hätte ich dich nicht einfach auf Unterhalt verklagt. Ich... ich fasse es nicht!"
Gott, ich war so verdammt wütend. Dass er mir sowas überhaupt unterstellen konnte, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben! Wütend packte ich mir die kleine Schüssel, die neben mir auf dem kleinen Schrank stand, und in die ich normalerweise meine Schlüssel legte und warf sie ihm entgegen. Es war wieder soweit. Wir hatten die Schwelle des einfachen Streits überschritten und waren zur nächsten Stufe übergegangen.
"Mal drüber nachgedacht, dass ich mir selbst nicht so sicher bin? Und es auch noch gar nicht so lange vermute? Dass ich Zeit brauchte um mir zu überlegen, wie ich es dir sage? Dass ich mir selbst im Klaren darüber sein wollte, ob das alles überhaupt so eine gute Idee ist? Ob ich das überhaupt will?"
Es war klar, dass er wieder nur hörte, was er wollte. Dass ich meinen Traum aufgeben wollte, auf den ich so lange gespart hatte, das entging ihm natürlich wieder. Er machte mir nur ungerechtfertigte Vorwürfe, für die ich ihn am liebsten erwürgt hätte.
"Was denkst du eigentlich wer du bist, dass du mir vorwerfen kannst dich betrogen zu haben? Wie kannst du es wagen so..."
Ich verkniff mir ein Schluchzen.
"Wir kannst du es wagen so sehr an meiner Liebe zu zweifeln? Ich hab immer alles für dich getan! Und du... du... du unterstellst mir dich... Gott, ich fasse es nicht."

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Alexander Morgan

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   So März 18, 2012 11:48 am

Here we go again.. ich hätte ja die Augen verdreht als sie nach der Schüssel griff um sie mir dann um die Ohren zu hauen. Kopflos warf sie das kleine Glasschälchen nach mir wodrunter ich mich wegduckte, und es dann klirrend irgendwo hinter mir auf dem Boden zu bruch ging. DAS machte es NICHT besser!
"Ich habe dir SO OFT gesagt das ich nicht diese Art Spass suche wenn ich ausgeh!"
Giftete ich zurück als sie mal wieder mit den alten Kamellen des Lippenstiftes am Kragen kam. Mein Gott, man ging aus, man trank etwas, man lernte Leute kennen und zur Verabschiedung gab es eben auch mal ein Küsschen oder Schmatzer. Lynn übertrieb immer maßlos auch wenn es durchaus Nächte gab bei denen ich mich nicht erinnern würde was wirklich vorgefallen war.. aber darum ging es ja auch gar nicht. Sie war abgehauen und sprach nun von Schwangerschaft. War doch ein leichtes für sie nun zu sagen das sie sich noch nicht sicher gewesen war.
"Ich glaube dir nicht. Du hättest mir nicht bescheid gegeben, du hast doch gar nicht weit genug von mir wegkommen können."
Lynni drohte schon wieder in Tränen auszubrechen. Buhu, ich war ja so gemein. Ich hatte ihr nicht unterstellt das sie einen anderen Typen gehabt hatte, aber es hätte mich nicht gewundert in der jetzigen Situation. In meinem Kopf hatte sie mich schließlich streichen wollen.
"Und was wäre gewesen wenn du dir klar geworden wärst das du es nicht willst. Hättest du es dann einfach beseitigt ohne es mich überhaupt je erfahren zu lassen?"
Wie egoistisch sie war.. meine Wut hatte überhand genommen, ich wusste das ich mich nicht würde beruhigen können, nicht solange wir im selben Raum waren. Wir würden uns nur weiter hochschaukeln.
"Krieg dich wieder ein! Ich hab dir nichts unterstellt was du mir nicht auch unterstellt hast! Ich bin hergekommen um die Dinge mit dir wieder zu richten, aber wie kann ich das wenn du mir nur scheiße erzählst?"
Sie hatte Geld 'unterschlagen' und das Baby, sie hatte nicht gefunden werden wollen, was sollte ich bei dem ganzen Mist denn denken? Sie war nicht die treusorgende Ehefrau die sie hier grade unter Tränen vorgab zu sein.

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Arbeit serving Dinner

BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   So März 18, 2012 12:02 pm

Ja, er hatte es gesagt, aber geglaubt hatte ich es ihm in den Situationen selten. Und der Lippenstift am Kragen war eben auch nicht förderlich gewesen. Ich liebte ihn so sehr, dass ich bei der kleinsten Kleinigkeit eifersüchtig wurde. Ich glaubte ja auch nicht, dass er mich nicht liebte. Ich wusste nur eben nicht was ich von seiner Treue halten sollte. Auch wenn es mir immer schwer gefallen war ihm nicht zu glauben, wenn er mich mit seinem üblichen liebevoll Blick schwor, dass er nie eine andere Frau gehabt hatte, solange er mich kannte.
Doch nun raufte ich mir mal wieder die Haare und spürte wie diese unbändige Wut und Verzweiflung in mir aufkam.
"Gott verdammt, Alex! Natürlich hätte ich dir gesagt was Sache ist. Und ich hätte nie eine echte Entscheidung getroffen OHNE deine Meinung gehört zu haben! Wie kannst du sowas nur denken? Aber ich brauchte Abstand von dir! Du hast mich wahnsinnig gemacht. Und du tust es immer noch! Denkst du denn ein Kind hätte es bei uns so gut? Wenn wir uns ständig anschreien? Und ankeifen? Denkst du denn, ich könnte uns drei finanzieren? Meinst du, ich hätte ein ruhiges Gewissen, wenn ich ein kleines Baby in deiner Obhut ließe?"
Ach verdammt, natürlich hätte ich das. Ich vertraute Alex. Aber wenn wir uns stritten, dann warfen wir uns so häufig Dinge an den Kopf, die wir nicht so meinten, wie wir sie sagten. Hauptsache wir taten dem anderen weh und hatten die Diskussion gewonnen.
Und so kam es nun auch von ihm zurück. Verletzt wich ich einen Schritt zurück.
"Dir nur Scheiße erzähle? Willst du mich verarschen? Ich schütte dir hier mein Herz aus, ganz so, wie du es wolltest, denn anders war es ja auch nicht ok und du nennst das... ich glaube das nicht."
Ich legte meine Hände in den Nacken und wandte mich ab. Gott, ich brauchte Luft. Ich brauchte viel frische Luft. In meiner Brust zog es heftig und der Schmerz wanderte in meinen Bauch. So wie vorhin nach dem Streit mit Lily auch. Scheiße, ich wollte sein Mitleid nicht. Doch ich brauchte eine Pause von diesem Geschreie. Tief durchatmend stützte ich mich an den Türrahmen und ließ schwer atemend den Kopf hängen. Die andere Hand hob ich ein bisschen in seine Richtung, um ihm zu zeigen, dass ich eine Pause brauchte und gleich weiter streiten würde. Aber nicht jetzt. Nicht in der Lautstärke, nicht mit diesen Argumenten.

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   So März 18, 2012 12:30 pm

Wie sie nun wieder die Schauspielerin raushängen ließ. Ich hatte keinen Bock mehr auf ihren scheiß. Wir würden eh nicht auf einen Nenner kommen und ich war viel zu wütend um auch nur ein gutes Wort von ihr zu hören. Und wie es oft so war sagten wir auch Dinge die uns später wahnsinnig leid taten, aber jetzt grade hatte sie eindeutig für mich den Vogel abgeschossen. Ich erwiderte erstmal gar nichts, so getroffen fühlte ich mich von ihr. Das sie sich abwandte und offensichtlich eine Pause wollte passte grade in das fassungslose Schweigen.
"Du würdest mir nicht mit unserem eigenen Kind vertrauen?"
Fragte ich tonlos. Das war eigentlich das einzige was von den ganzen Worten bei mir hängengeblieben war. Es war wie ein Schlag in die Magengegend, obwohl.. ein Tritt in die Eier traf es eher.
Die Existenz des Wesens war noch nichtmal sicher, und wir stritten uns schon deswegen. Was machte unsere Beziehung überhaupt für einen Sinn wenn sie echt gar kein Vertrauen in mich hatte?
"Du kannst deinen Abstand haben. Ich verschwinde."
Knurrte ich kurzentschlossen und fegte mit der Hand im vorbeigehen eine Vase von einem kleinen Stehtisch. Sie zertrümmerte an der Wand und ließ noch mehr Scherben auf den Boden klirren. Ich stürmte aus dem Raum und griff mir noch den Schlüsselbund den ich auf der Anrichte liegen sah von dem sie grade noch die Schüssel geworfen hatte. Ich würd mir den Wagen schnappen und verschwinden.

tbc: in front of

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   So März 18, 2012 12:46 pm

Er gönnte mir natürlich keine Pause, als hätte ich es geahnt. Ich biss mir auf die Lippe und krümmte mich leicht. Doch das was er sagte klang nach Abstand. Moment. Nein! Er konnte doch nicht... Nein!
Mühsam richtete ich mich auf und sah, wie er sich meinen Schlüsselbund schnappte.
"Alex, nein!", rief ich ihm hinterher und keuchte.
Ja, ich hatte Abstand gewollt, ja ich hatte eine Pause gewollt, aber... ich wollte nicht, dass er jetzt ging. Ich wollte die Nacht nicht allein verbringen, egal wie heftig wir uns stritten. Es tat gut ihn zu sehen. Vor 10 Minuten war doch noch alles gut gewesen.
"Alex!", brüllte ich verzweifelt und lief ein paar Schritte hinter ihm her. Die Tür knallte mir vor der Nase zu und ich riss sie wieder auf. Alex war die Treppen schon nach unten gelaufen und ich rannte barfuß hinter ihm her.
"Alex!", versuchte ich es nochmal und stolperte die Treppen nach unten.
Ich sollte ihm nicht hinterher laufen. Das war nicht gut, aber... anscheinend... war es nun wieder an mir ihn zurück zu holen. Vielleicht war ich zu hart gewesen. Vielleicht hatte ich ihm... ja ich war zu gemein gewesen. Als ich vor die Tür stolperte erfasst mich der kalte Frühlingswind New Yorks und ich fröstelte.
"Alex, bitte!", rief ich ihm verzweifelt nach.
"Bitte geh nicht weg. Es tut mir leid."
Ich hatte eigentlich nicht vorgehabt den warmen Hausflur zu verlassen, immerhin trug ich nur seinen Pullover und einen Slip. Dennoch lief ich jetzt auch die Treppen runter auf die Straße.

tbc: in front of

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   So März 18, 2012 1:26 pm

cf: in front of (Alex & Lynn)

Er hatte tatsächlich nachgegeben. Oh Gott sei Dank. Er nahm mich endlich in die Arme und hielt mich. Sofort schlang ich die Arme um ihn und kuschelte mein Gesicht an seine Brust.
"Ich liebe dich.", wisperte ich fast tonlos und ließ mich wieder nach oben bringen.
Hier war es deutlich wärme und deutlich angenehmer. Trotzdem zitterte mein Körper noch und ich legte zaghaft eine Hand auf meinen Bauch.
Aber Alex war toll. Er war wieder mein fürsorglicher Ehemann, der mich beschützte und hielt. Er gab mir Sicherheit und ich war ihm unfassbar dankbar dafür. Zaghaft stieg ich über die Scherben, nachdem wir wiederin der Wohnung waren und ich wollte ihm eigentlich helfen alles wieder aufzuräumen, aber Alex weigerte sich Hilfe von mir anzunehmen. Also ließ ich mich aufs Bett sinken und wartete. Ich beobachtete ihn dabei, wie suverän er sich bewegte, wie geschickt er alles wegräumte, ohne sich zu schneiden und wie gut er dabei aussah. Ich seufzte leise.
Als er zu mir kam sah ich zu ihm hoch.
"Ich liebe dich, Baby.", flüsterte ich leise und nahm sanft seine Hand.
Zaghaft krabbelte ich weiter aufs Bett, zog ihn mit mir und zog ihm sein Shirt über den Kopf. Es hatte nichts sexuelles, ehr etwas vorsichtiges und liebevolles, ja auch das konnten wir. Nachdem er seine Schuhe, Socken und Hose in die Ecke geworfen hatte und in meiner Wohnung sein üblichen, aber von mir geliebtes Chaos hatten einkehren lassen, kuschelte ich mich unter der Decke an ihn und schloss zufrieden die Augen. Gott, ich liebte es einfach in seinen Armen zu liegen.
Sanft strich ich über seine nackte Brust, griff ab und an zärtlich in seine Haut und küsste ihn dann zärtlich.
"Wir müssen irgendwann... mal vernünftig reden.", sagte ich leise, schmiegte mich aber an ihn, um ihm begreiflich zu machen, dass ich es nicht jetzt wollte. Einen neuen Streit würde ich nicht aushalten.
"Es... es ist schön, dass du wieder da bist. Ohne dich ist es einfach... nicht so wie es sollte."
Seufzend streichelte ich über seine Seite, schlug die Augen wieder auf und zeichnete eine seiner Tätowierungen nach.
"Ich liebe dich, Alex.", flüsterte ich noch einmal.

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   So März 18, 2012 11:33 pm

Innerhalb kürzester Zeit, vom Auto bis schließlich zum Bett, sagte sie mir dreimal das sie mich liebte. Ich hatte jedesmal geschwiegen, doch ich hatte sie immer dabei angesehen. Ich sah wie leid ihr alles tat und das sie meinte was sie sagte. Ich fand es grade nur so furchtbar kompliziert. Wieso taten wir uns gegenseitig so weh? Was trieb uns immer wieder dazu an dem anderen verletzten zu wollen? Waren wir beide so unsicher? Auf dem Weg nach oben hatte sie ihre Hand auf dem Bauch gelegt und ich hatte mir stille Vorwürfe gemacht das ich so laut geworden war. Irgendwie muste ich die Sache in den Griff kriegen denn es ging nicht mehr nur noch um uns zwei. Ich hatte sie aufs Bett gesetzt und hatte dann angefangen die Scherben zu beseitigen. Ich war keine zwei Stunden hier und die Wohnung war schon ein Schlachtfeld. Es dauerte nicht lange bis ich alles zusammengekehrt und weggeworfen hatte. Ich bekam so Einblick in ihre kleine Küche und fragte mich ob die Wohnung überhaupt groß genug für eine kleine Familie wäre. Die Tatsache das ihr Bett quasi mitten im Wohnzimmer stand ließ nur eine Antwort zu: Nein. Aber heute würde ich ganz sicher nichts mehr ansprechen. Ich war auch müde und niedergeschlagen. Ich wollte es bereuen hergekommen zu sein, aber ich konnte nicht.
Als ich schließlich zu ihr ans Bett trat hatte ich einfach nur noch das Bedürfnis sie zu halten und ihr nah zu sein. Lynn zog mich mit aufs Laken und zog mir dann auch das Shirt über den Kopf aus. Ich beobachtete sie dabei wie vorsichtig sie mich berührte. Nichts sollte mehr weh tun, weder körperlich, noch seelisch. Ich tat es kurz darauf gleich mit meinen Schuhen und der Hose bevor wir uns hinlegten und in eine gewohnte Pose verfielen. Meine Süße kuschelte sich an mich, bettete ihren Kopf auf meine Brust und gab mir beruhigende Streicheleinheiten gepaart mit kleinen Küssen. Wir beide hingen unseren Gedanken nach und ich glaubte kaum heute großatig Schlaf zu finden.
"Ja, müssen wir.."
Erwiderte ich zustimmend nach einer ganzen Weile des Schweigens. Wir mussten reden, und zwar über alles. Ohne Vorwürfe und ohne lose Gegenstände in der Nähe. Ich schloss die Augen und hörte ihre letzten leisen Worte. Nie hatte es ehrlicher geklungen und nun war ich mit mir selbst zornig das ich nicht einfach besser sein konnte für sie.
"Ich liebe dich auch.. und wir schaffn das irgendwie."
Versprach ich im gleichen Atemzug und drückte sie fester an mich. Sie musste sich mit Lilian aussprechen, denn sie würde ihre Schwester brauchen wenn ich mal wieder nicht da war weil wir uns stritten oder sowas. Ich wollte sie wenigstens versorgt wissen. Also wenn Lynn sich nicht bei Lil melden würde, dann würde ich es für sie tun.

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   So März 18, 2012 11:58 pm

Ich war froh, dass er mir Recht gab, aber nicht gleich damit anfing. Wahrscheinlich war er mindestens so geschafft wie ich, ich hatte es nur nicht gesehen. Wie er wohl hergekommen war. Wahrscheinlich hatte er eine wahnsinnige Fahrt hinter sich, jemand wie Alex machte keine Pausen, das war was fürWeicheier. Und er war mindestens genauso müde. Dann schlug ihm seine Frau auch noch die Tür vor der Nase zu, machte ihm nur Vorwürfe, obwohl er sie nur hatte sehen und in den Arm nehmen wollen und sie eröffnete ihm, dass er wahrscheinlich Vater werden würde, und das obwohl sie ihn einfach zurück gelassen hatte.
Ach man Scheiße. Ich war eine so miese Ehefrau. Er sorgte sich so um mich und ich... ich war nur gemein zu ihm.
Seufzend vergrub ich das Gesicht an seiner Brust. Eigentlich hatte ich gedacht mit ihm an meiner Seite würde ich nun endlich Schlaf finden. Aber mein Auge, dort wo mich der Schlag getroffen hatte, begann zu pochen, ich bekam mit der Zeit höllische Kopfschmerzen und die Sache mit Lily nagte an mir. Zusätzlich der Streit mit Alex, das vielleicht verlorene Geld, die Frage, was ich damit anstellen sollte, sollte ich es zurück bekommen, und die Frage was ich mit meiner kleinen Familie tun sollte, sollte ich das Geld NICHT zurück bekommen raubten mir den Schlaf. Ich lag neben ihm, lauschte den Geräuschen der New Yorker Straßen und streichelte unablässig Alex weiche Haut. Es tat gut ihn hier bei mir zu haben, ja. Aber die beruhigende Wirkung, die ich mir erhofft hatte, die setzte nicht ein.
Sollte ich mir morgen frei nehmen? Eigentlich konnte ich mir das nicht leisten. Aber wenn ich bei der Uni anrufen, und vielleicht auch vorbeischaun musste, wenn ich mit Alex und vielleicht auch mit Lily sprechen wollte, dann hatte ich keine Zeit. Und ich wollte nichts von den drei Sachen warten lassen. Weder Alex, mit dem ich wahrscheinlich ab jetzt wieder zusammen leben würde, noch die Kohle, die ich wirklich dringend brauchte, geschweige denn Lily. Meinen kleinen Schatz. Oh man, ich war so gemein gewesen. Mit bebender Unterlippe schmiegte ich mich fester an Alex. Gott, ich war so froh für den Halt, den er mir gerade gab, für die Kraft, die er mir schenkte. Und vor allem, für die Zuversicht, die er mit jeder Faser seines Körpers ausdrückte, egal wie verzweifelt die Lage auch war. Der Vorteil an einem Freigeist wie ihm war einfach wirklich, dass er keine Sorgen hatte. Und diese Sorglosigkeit auf einen übertrug, wenn man es wollte.
Ich hatte es schon immer gewusst. Alex war eigentlich viel zu gut für mich. Er tat immer nur sein Bestes, nur um mich glücklich zu machen und ich bombadierte ihn mit Vorwürfen. Ich war die mieseste Ehefrau der Welt.
"Es tut mir so leid.", flüsterte ich schniefend an seine Haut und küsste zärtlich seine Brust.
Ich wollte es wieder gut machen. Irgendwie. Das war ich ihm schuldig.

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   Mo März 19, 2012 1:24 am

Ich merkte daran das ihre Streicheleinheiten nicht versiegten, das sie auch keine Ruhe finden konnte. Meine Hand legte sich an ihren Rücken und streichelte sie nun ebenfalls ruhig.
"Entspann dich ein wenig, versuch zu schlafen."
Forderte ich sanft auf, aber ich machte mir nichts vor. Wenn sie es könnte, dann würde sie schon längst schlafen. Es konnte nicht an ihrer Erschöpfung liegen, denn wenn es danach ging dann hätte sie die Augen schon geschlossen. Es waren die Gedanken die sie nicht Ruhen ließen. Wahrscheinlich machte sie sich schon wieder über Dinge einen Kopf an die ich nichtmal ansatzweise dachte, und die die nächsten Monate auch noch gar keine Rolle spielen würden. Ich war ja auch dafür unsere Probleme anzugehen, aber eines nach dem anderen und nicht alle auf einmal.
Lynn entschuldigte sich und vergrub ihr Gesicht an meinem Körper. Ich seufzte erst leise bevor ich ihr antwortete.
"Dir muss nichts leid tun. Ich hab dir das Leben schwer gemacht, du hast allen Grund um sauer zu sein."
Eingeständnis Nummer eins..
"Und ich weiß dass ich dir nicht gut tue wenn ich hier stehe und dich anbrülle für Dinge die du mir vorwirfst die vermutlich zum größtteil stimmen."
Eingeständnis Nummer zwei.
"Lass uns die Dinge morgen klären und zusammen entscheiden wie es weitergehen soll. Das müssen wir zumindest auf die Reihe kriegen."
Und erst danach war es wichtig was mit dem Geld und die Uni passierte. Ich drehte mich auf die Seite und schob mich dann über sie. Einen Moment erwiderte ich den traurigen Blick aus ihren Augen und drückte ihr dann tröstend meine Lippen auf. Ich wollte sie so nicht mehr sehen. Ich vermisste meine alte Lynn, die Lynn die ich vertrieben hatte. Sie schob ihre Hände unter meinen Armen hindurch und vergrub ihre Finger in meine Schulterblätter. Ich passte auf das ich ihr nicht zu schwer auflastete, ein wenig hatte ich auch Angst das ich sie oder das Baby nun vielleicht kaputt machen könnte wenn sie weniger zart behandelte als Watte. Der Kuss war innig und nicht endenwollend. Ich streichelte die Seite ihres Körpers hinab und schob meine Hand unter den Saum des Oberteils. Kurz verweilte sie auf ihren Bauch ehe ich mich von ihren Lippen löste und hinabsank um auch kleine Küsse um ihren Bauchnabel zu verteilen.
"Alles wird gut."
Versprach ich zwischen der Liebkosung. Mittlerweile glaubte ich selbst daran. Ich hatte die Gabe von einem Extrem ins nächste zu gelangen. In der einen Minute war alles aussichtslos und falsch, und 5 Minuten später hatte ich mich schon wieder davon überzeugt das wir alles schaffen würden. Bisher hatten wir alles geschafft, die Vergangenheit sprach für uns.

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   Mo März 19, 2012 1:40 am

Bei seinem Eingeständnis hob ich sofort den Kopf, um ihm zu widersprechen. Das war doch so gar nicht wahr. Er hatte nicht alleine Schuld. Und viele meiner Vorwürfe waren ungerechtfertigt und verletzend gewesen. Und das mit voller Absicht. So benahm man sich nicht in einer Ehe. Zumindest war das meine Meinung. Und wir würde nicht so weiter machen können. Weder in ferner, noch in naher Zukunft. Das würde uns beide kaputt machen, und das Baby verkorksen. Das wäre fast noch schlimmer. Man setzte kein Baby mit solchen Zukunftsaussichten in die Welt.
Doch er hatte Recht, als er das Gepräch im Keim wieder erstickte. Es war nicht gut jetzt darüber zu reden. Wir brauchten beide ein bisschen Ruhe und Zeit. Wir mussten uns darüber klar werden, dass wir beide Schuld hatten, dass wir Beide an uns arbeiten mussten und die Schuld nicht immer beim anderen suchen konnten. Wir waren beide nicht fehlerlos.
Dennoch war ich ein bisschen überrascht und hob den Blick, als er sich auf die Seite drehte und sich über mich rollte. Seine Arme stützten seinen Körper neben meinem auf die Matratze, so dass er nicht mit seinem vollen Gewicht auf meinem Körper lag und ich hätte beinahe lächeln müssen, wenn der Tag nicht so mies gewesen wäre.
Und als er mich nun küsste... oh man. Ich hatte wirklich das Gefühl einfach nur aus einem schlimmen Traum aufgewacht zu sein. Langsam legte ich die Hände auf seinen Rücken, griff sanft in seine Haut und erwiderte seinen unglaublich schönen Kuss, der mir mehr schenkte, als er es mit Worten je wirklich fertig gebracht hatte. Oh man, ich liebte diesen perfekten Mann einfach. Egal was er anstellte, oder wie heftig wir uns stritten, ich liebte ihn. Und das würde ich auch immer. Es hatte gar keinen Zweck sich von ihm zu trennen. Einen besseren würde ich sowieso auf der ganzen Welt nicht finden.
Leise an seine Lippen seufzend schmiegte ich mich an seinen Körper, spielte leidenschaftlich mit seiner Zunge und schauderte leicht, als ich seine Hand spürte, die mich gerade noch gestreichelt hatte und nun auf meinem Bauch lag.
Ohman, freute er sich? Freute er sich auf eine richtige Familie mit mir? Sollten wir vielleicht...

Doch er löste sich von meinen Lippen und ich sah ihm verwirrt hinterher. Als er die Lippen auf meinen Bauch legte, sank mein Kopf zurück und diesmal lächelte ich wirklich, als ich meine Finger in seine Haare schlank.
"Ja, es wird alles gut.", gab ich leise zurück und schloss genüsslich die Augen.
Er hatte Recht. Wenn er da war, wenn es so war wie jetzt, dann wurde alles gut. Dann wurde bestimmt alles wieder gut. Wir liebten einander. Und sich liebende Menschen würden es doch wohl schaffen ein Kind großzuziehen.
Erneut hob ich den Blick, beobachtete ihn kurz und richtete mich dann auf. Er betrachtete mich verwirrt, als ich mir den Pullover über den Kopf zog, neben dem Bett fallen ließ und meine Hände an sein Gesicht legte, um ihn zu mir zu ziehen und meine Lippen auf eine zu legen. Ich wollte ihm zeigen wie dankbar ich ihm für alles war.
"Ich liebe dich.", hauchte ich fast tonlos an seine Lippen, schlang die Finger in sein Haar und ließ mich mit ihm zurück in die Kissen sinken.
Wie häufig wir so, unsere nackten Körper ineinander geschlungen eingeschlafen waren und uns am nächsten Morgen kein bisschen an den Alkoholpegel oder den Streit des letzten Abends erinnern konnten.

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   Mo März 19, 2012 12:30 pm

Während ich meine Hand so auf ihren Baucch ruhen hatte, hatte ich mir vorgestellt wie es sein würde wenn man das Baby erstmal spüren konnte. Der Gedanke war schon irgendwie erschreckend, aber er regte auch etwas in mir an.. ich war gespannt und aufgeregt und nervös und ich hatte natürlich die presente Angst. Aber war das nicht normal? Niemand der sein erstes Kind bekam wusste wirklich was er da tat und dennoch wuchsen die meisten Eltern in ihre Rolle. Liebevoll küsste ich die warme Haut und hoffte das es Lynn besser ging. Ihre Nähe tat so gut und ihre Wärme ließ mich einfach wohl fühlen.. heimisch.
Fragend richtete sich mein Blick auf sie als Lynn sich aufsetzte. Ich tat es auch etwas und schaute dabei zu wie sie aus dem Pullover schlüpfte. Eigentlich hatte sie ihn mal für mich gekauft, es hatte etwas neckisches gehabt, sie ärgerte mich mit meinem kindischen Dasein und oft wünschte sie mich sicher auch anders, aber im großen und ganzen nahm sie mich wie ich bin. Ich war sicher sie würde mich nicht mögen wenn ich der ernste Kerl wäre den sie manchmal versuchte aus mir zu machen. Lynn nahm mein Gesicht in ihre Hände und führte meine Lippen wieder an die ihre. Ich schloss sofort die Augen und versank erneut in dieses warme Gefühl. Wie hatte ich nur so lange ohne sie leben können? Mir war es miserabel ergangen. Gemeinsam sanken wir zurück ins Kissen wo der Kuss sich vertiefte. Ich spürte ihre nackte Haut auf meiner, ihre Brüste die sich an meinen Brustkorb drückten. Heiße Schauer durchliefen meinen Körper und die Lust begang unweigerlich zu steigen.. aber es war wohl nicht angebracht..? So weit war es schon mit mir gekommen hier in Manhattan. Ich fragte mich tatsächlich ob ich meine Ehefrau begehren durfte oder nicht.. ich nahm mir die Entscheidung selbst ab, denn da meine Hände oftmals nicht mit meinem Hirn verbunden schienen, entwickelten sie schnell ein Eigenleben wenn Lynnis heißer Körper sich an meinem schmiegte.
"Ich liebe dich.."
..und ich will dich.
Vollendete ich meinen Satz im Kopf. War es falsch sie tief spüren zu wollen nachdem ich sie so lange vermisst hatte und wir uns quasi grade erst wieder die Köpfe eingehauen hatten? Scheiß drauf. Meine Küsse verließen schon wieder ihre Lippen, ich löste mich ein Stück und wandte mich den perfekten Brüsten zu. Ich liebte diese weiblichen Rundungen an ihren Körper. Begehrend nahm ich den keinen festen Nippel zwischen die Lippen und saugte an ihm. Meine rechte Hand hatte sich zu ihrer anderen Brust hinaufgeschoben und packte die volle Oberweite. Ich löste mich von der linken Seite um der rechten die gleiche Aufmerksamkeit zu schenken. Empfindlich zuckte ihr Körper bei den Liebkosungen. Vielleicht war es nur eine natürliche Reaktion, aber ihr Leib drängte sich meinem mehr entgegen und animierte mich damit nur noch mehr.

tbc: Fsk18 :: Lynn & Alex

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   Di März 20, 2012 1:44 pm

cf: FSK 18 :: Alex & Lynn (Alex & Lynn)

Ich spürte, wie er sich aufrappelte und schlang sofort die Arme um seinen feuchten Körper. Mein Gesicht vergrub ich an seinem Hals, seinen heißen Atem konnte ich in meinem Nacken spüren, als sich unsere Körper nur noch langsam bewegten um auch wirklich jede Regung, jedes dadurch ausgelöste Gefühl und jeden Tropfen Lust auszukosten. Ich hörte sein Keuchen an meinem Ohr, wusste, dass er mein leises Wimmern immer wieder vernehmen konnte und sank mit ihm zusammen in die Kissen. Also zumindest sank ich auf seine Brust, denn ich war nicht groß genug um in dieser Position mit ihm auf einer Augenhöhe zu sein. Aber das war ok. Ich küsste nur sanft seine Brust und blieb erschöpft auf ihm liegen. Ich wollte ihm sagen was ich fühlte, wollte aussprechen wie sehr ich ihn liebte und alle meine Gefühle in Worte packen, aber... das war nicht möglich. Und auch nicht nötig. Nach einem Erlebnis wie diesem wussten wir genau was der Andere fühlte. Es war wie... als ob wir nicht nur eine körperliche Verbindung eingehen würden.
Alex liebte mich. Mehr als alles andere. Er würde sich bemühen wollen und ich wusste, dass es der Wahrheit entsprach. Er würde sich wirklich Mühe geben. Wenn auch nur kurz. Aber er würde.
Und auch ich würde mich bessern. Ich würde nicht mehr so rumschreien, ihm nicht mehr so viele Vorwürfe machen und ihm verzeihen. Wir liebten einander. Wir würden das hinkriegen.
Als ich mich langsam neben ihm sinken ließ fiel mein Blick nach draußen. Oh nein. Stöhnend schloss ich die Augen. Nur kurz. Ich durfte nicht einschlafen. Ich musste arbeiten. Ich hatte die ganze Nacht mit Alex gestritten und... naja, mich versöhnt. Anstatt zu schlafen. Mein Blick fiel auf die Uhr und ich biss mir auf die Zunge. Im Moment war ich so verdammt unzufrieden mit mir, dass ich hätte heulen können. Kurz nach 6. Ich musste spätestens um 8 Uhr los, um zur Zwischenschicht da zu sein. Also rappelte ich mich auf, musterte Alex und hauchte ihm einen Kuss auf die Lippen, bevor ich endgültig aufstand und langsam ins Bad lief, um zu duschen, in der Hoffnung, dass das kalte Wasser half um wach zu werden.
Doch ich wäre unter der Dusche fast eingeschlafen. Es war die Hölle. Wirklich. Heute würde ich, ich weiß, es ist ungesund fürs Baby, mal wieder einen Kaffee zur Stärkung trinken.
Leise schlich ich mich wieder ins Schlafzimmer, suchte mir was zum anziehen und schlüpfte fix in Unterwäsche und Jeans, bevor ich mir ein Top suchte.
Mein Blick fiel kurz auf Alex, der im Dunkeln lag und kaum zu erkennen war. Wahrscheinlich bezahlte er ein Motel. Unnötige Kosten. Ob ich es ihm jetzt noch sagen sollte? Nein, ich würde ihn von der Arbeit aus anrufen.

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   Di März 20, 2012 2:06 pm

(ooc: man, er hätte sie gar nicht aufstehen lassen XD)

Ich hatte die Augen geschlossen, doch ich schlief nicht. Ich war einfach nur entspannt und versuchte weiter meinen Puls zu regulieren. Gott, mir ging es saugut. Wir brauchten vielleicht kein ewiges Vorspiel, aber ich mochte es wenn wir danach einfach beinander lagen und uns ganz um uns selbst kümmerten. Früher hatten wir danach stundenlang noch gequatscht, gealbert und uns Streicheleinheiten verpasst. In den Momenten waren wir so vertraut und ehrlich wie es nur ging. Ein wenig döste ich ein, also bemerkte ich wohl das Lynn aufstand, doch ich sagte nichts. Kurz war es still, doch dann hörte ich die Dusche nebenan. Ich war zu müde um mich zu fragen wieso sie grade jetzt direkt danach duschen ging, doch ich döste wieder darüber ein. Ein wenig Schnarchte ich vor mich hin und zog mir die Decke über meinen nun abgekühlten Körper, bis ich wieder Schritte im Raum vernahm. Lynni zog sich an..?
"Was machst du, Babe?"
Murmelte ich müde und drehte mich mehr auf die Seite um meine Hand nach ihr auszustrecken.
"Komm zurück ins Bett."
Quengelte ich ein wenig. das sie eventuell zur Arbeit musste kam mir mal wieder nicht in den Sinn. Wie konnte man auch JETZT an Arbeit denken?

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   Di März 20, 2012 2:23 pm

Er regte sich und Gott... mir wurde es immer schwer ums Herz, wenn er so nach meiner Nähe verlangte. Ich war so unzufrieden in diesem Moment, dass ich hätte heulen können. Langsam kam ich zurück aufs Bett, beugte mich über ihn und küsste ihn nochmal zärtlich.
"Ich kann nicht, Baby. Ich muss zu meiner Schicht."
Wieder küsste ich ihn, diesmal verharrte ich etwas länger auf seinen Lippen.
"Kündige dein Motel und hol deine Sachen her. Das ist rausgeschmissenes Geld. Ich leg dir einen Zettel mit der Adresse meiner Bar und meiner neuen Handynummer hin."
Bevor er protestieren und vielleicht motzen konnte, dass ich eine neue Nummer besaß, ohne sie ihm direkt zu gegeben zu haben küsste ich ihn wieder. Es tat mir ja leid. Und ich bereute es. Ich hoffte, dass er das auch merkte.
Zärtlich strich ich ihm durchs Haar, betrachtete ihn sanft und seufzte leise.
"Nimm den Wagen, wenn du deine Sachen holst.", bat ich leise und küsste ihn noch einmal.
Ich wollte gar nicht mehr damit aufhören. Ich vermisste die Zeiten in denen ich noch genug Muße und Gelegenheit hatte bei ihm liegen bleiben zu können und mit ihm zu reden.
"Ich liebe dich, Baby.", hauchte ich an seine Lippen und rappelte mich dann erst auf, um mich in meine Schuhe zu quälen und meine Jacke zu suchen. Mein Blick glitt durch meine plötzlich so chaotische Wohnung. Überall wo Alex hinging verursachte er Chaos. Aber das liebte ich an ihm. Es war vertraut und machte diese Bruchbude endlich zu einem Heim. Unserem neuen zu Hause. Zumindest für eine Weile. Bis das Baby da war.
Seufzend strich ich über meinen Bauch, suchte mir Zettel und Stift und schrieb ihm die versprochenen Daten auf, setzte ein 'Ich liebe dich, Baby' darunter und legte ihn ihm aufs Bett, damit er ihn auch fand. Erst dann schnappte ich mir mein Portemonnaie, griff automatisch hinein, um ihm Geld da zulassen und verließ dann meine Wohnung. Ich fühlte mich immer noch miserabel. Ich sollte da oben in meiner Wohnung in den Armen meines Ehemannes liegen. Und mich nicht zur Arbeit quälen, verdammt noch mal.

tbc: P.J. Clarkes Bar :: Barbereich

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   Mi März 21, 2012 12:08 am

Sie kam endlich zu mir und setzte sich an meine Seite. Ich schloss die Augen als sie sich vorbeugte und einen zärtlichen Kuss auf meine Stirn drückte, bevor auch noch einen auf meine Lippen legte. Ich hatte es so vermisst. Etwas schläfrig blickte ich sie an als sie mir erklärte das sie arbeiten gehen musste. Richtig, da war ja was. War ja beinahe so wie immer.. sie ließ mich alleine. Ich wusste wohl das sie es tat um uns zu versorgen, aber irgendwie verdammte ich ihre Arbeit. Immerhin war diese Schuld daran das wir uns überhaupt erst so entzweit hatten..
"Okay.."
Nickte ich schwach. Heute würden wir diese Probleme eh nicht lösen, und ich war zu müde. Als sie den nächsten Kuss auf meine Lippen hauchte vertiefte er sich ein wenig. Ich war schon wieder sehnsüchtig und hätte sie so gerne bei mir behalten. Lynni sagte ich sollte mein Motel kündigen, genau das würde ich heute auch erledigen.
"Mach ich, Babe."
Weiterhin versorgte sie mich auch mit weiteren Infos und auch Geld.. und ihrer neuen Handynummer. Ich war nicht sauer. Es war ja nicht so als wenn ich nicht Millionenmale versucht hätte sie anzurufen. Eigentlich war ich froh das sie ihre alte Nummer nicht mehr besaß, denn auf der Mailbox befanden sich ein paar nicht so schöne Nachrichten gepaart mit einigen die mich beinahe aus Verzweiflung und Liebeskummer heulen ließen. Ich war froh dass das nun vorbei war. Ich hatte mich nicht die ganze Zeit so hängen lassen, doch die erste Woche war schon arg gewesen. Ich war wütend und enttäuscht gewesen..
"Ich liebe dich."
Erwiderte ich als sie es auch zu mir sagte und lächelte leicht als sie mir ein letztesmal durchs Haar strich. Lynn wuselte noch ein wenig durch die Wohnung und ich drehte mich auf ihre Seite des Bettes um das Kissen zu umarmen das noch nach ihr roch. Müde schloss ich die Augen und schlief ein.

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   Mi März 21, 2012 1:43 am

Ich war relativ schnell wieder wach. Ich wusste nichtmal ob ich überhaupt geschlafen hatte oder nur rumdöste. Es war einfach so furchtbar still in der Wohnung und die Straßengeräusche vor der Tür hielten meine Gedanken aktiv. Es war nun schon etwas heller in der Wohnung und ich streckte mich etwas rüber zum Nachttisch um die Fernbedienung für den Fernseher zu schnappen. Das praktische an so einer Wohn/Schlaf-Kombo war ja das man von überall aus den Fernseher sehen konnte. Wahllos schaltete ich ihn ein um einfach nur eine andere menschliche Stimme zu hören. Mir war es ziemlich egal was lief, da ich schon nach meinem Handy griff um Lilian zu schreiben. Ich wusste nicht ob ihre Nummer noch aktuell war, aber ich würd es ja sehen.
Fragte mich ob ich Lynn heute in der Bar besuchen gehen sollte in der sie arbeitete.. ich wollte schon, aber wenn das wirklich so ein mieser Schuppen war dann war es wohl besser wenn ich nicht sah wie man dort vielleicht mit ihr umsprang.. hm.

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   Di März 27, 2012 6:25 am

Mittlerweile war es schon Mittag als ich mich dann auch aus dem Bett gehievt hatte und duschen gegangen war. Abgesehen von meinem alten Pullover hatte Lynn leider nicht mehr so viele Klamotten von mir geklaut, weshalb ich mich nun wirklich gezwungen sah die Wohnung zu verlassen um meine wenigen Anziehsache aus dem Motelzimmer rauszuholen. Auf dem Motorrad hatte ich nicht so die riesige Tasche mitgenommen, aber besser als nichts. Ich schlüpfte grade in besagten Pullover als mein Blick auf das Geld fiel das Lynn für mich zurückgelassen hatte. Bis heute Abend hatte ich eh noch Zeit totzuschlagen bis ich Lilian treffen würde, also beschloss ich spontan ne Shoppingtour um ein paar erste Shirts und vielleicht eine neue Hose mein Eigen nennen zu können.

tbc: Einkaufsstrassen :: Madison Avenue :: Madison Avenue

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   Sa März 31, 2012 11:14 am

cf: KNEIPEN, BARS & CLUBS :: Red Peppers :: Bar- und Sitzbereich

Alex und ich hatten uns mit Mühe durch das ekelhafte Wetter geschlagen, der Luftzug in der U-Bahn war mit den nassen Klamotten beinahe unerträglich gewesen, selbst für mich. Ich wollte gar nicht wissen wie sehr Alex frieren musste. Wenn ich Pech hatte würde er sich noch erkälten. Aber Alex litt sehr süß, wenn er krank war und ich kümmerte mich sehr gerne um ihn. So konnte mein kleiner Macho auch mal zeigen, dass er eine kleine Schwäche hatte.

Zu Hause angekommen schälten wir uns aus den klebenden und kalten Klamotten und ich nahm wortlos seine Hand, um ihn mit ins Bad und unter die Dusche zu nehmen. Wir mussten uns Beide langsam an das warme Wasser gewöhnen und konnten erst nach einer ganzen Weile unter dem heißen Wasserstrahl stehen. Ich hatte mich an ihn gekuschelt, seinen nassen Oberkörper mit sanften küssen bedeckt und genossen, dass er mich einfach nur gehalten hatte. Früher hatten wir es nackt gar nicht miteinander ausgehalten, ohne uns gegenseitig zu verführen. Doch nach 4Jahren Ehe war so eine Innigkeit eingekehrt, dass wir dir Nähe des anderen so einfach nur genießen konnten. Ich streichelte seinen Rücken, genoss es, wie er meine Haut liebkoste und wäre ich eine Katze, ich hätte in seinen Armen leise geschnurrt.

Nun lagen wir endlich gemeinsam und aufgewärmt in meinem Bett, er nur mit einer Shorts bekleidet, ich mit einem seiner Shirts und einem Slip (ooc: ROFL), aneinander gekuschelt unter der Decke. Der Raum war dunkel und ich lauschte schweigend dem Regen, der gegen die Fenster prasselte.
"Was meintest du vorhin mit Dean und David? Gibt's da was, was ich wissen sollte?", fragte ich leise.

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   Sa März 31, 2012 11:36 am

(ooc: AHAHAHA!! Very Happy *bauchweh* ihr Gesichtsausdruck war sowas von priceless! Very Happy)

Ich hasste die U-Bahn in Manhattan jetzt schon. Es war eben so richtig typisch Großstadt um diese Zeit. Betrunkene, Widerlinge, Penner und ein paar Normalos die sich aber dezent von allem zurückhielten. Wieso wohnte Lynn hier eigentlich? Der Gedanke beschäftigte mich jedoch nur kurz, ich fror viel zu sehr und hatte in der U-Bahn beide Arme fest von hinten um meine Kleine geschlungen. Hätte mal einer wagen sollen sie schief anzugucken..
Als wir ausstiegen hatten wir uns noch eilig durch das letzte bisschen Regen geschoben nund waren dann im Haus verschwunden. Bibbernd hatte ich meine Hände gewärmt während Lynn die Tür aufschloss und mich dann mit reinzog. Drinnen entledigten wir uns auch gleich aller Klamotten, uns lag beide das gleiche im Sinn, daher zögerte ich auch nicht als sie mich dann auch mit ins Bad nahm.
Ich hatte die langen Minuten mit ihr unter dem heißen Wasser sowas von genossen. Mir wurde wieder bewusst wie sehr ich sie vermisst hatte.. nicht nur die letzten 4 Wochen, nein.. ich hatte sie schon viel länger vermisst. ich weiß nicht genau wann bei uns alles schief gelaufen war, aber Momente wie diese hatte es das letzte Jahr nur noch sehr selten zwischen uns gegeben. Nicht das wir uns nicht geliebt hätten, aber es standen einfach zuviele unausgesprochene Dinge zwischen uns und das wollte ich nicht mehr. Ich wollte sie nie wieder verlieren und würde irgendwie an mir arbeiten. Wenn mich das heiße Wasser nicht so tierisch müde gemacht hätte, hätte ich nichts dagegen gehabt noch die ganze Nacht hier mit ihr zu stehen und sie zu küssen und streicheln. Aber Lynn war auch KO. Nun sah man ihr die Müdigkeit richtig an und ich fragte mich wie schrecklich ihr Tag wirklich gewesen war.
Nachdem wir aus der Dusche stiegen hatten wir uns abgetrocknet und notdürftig angezogen bevor ich sie dann mit ins Bett genommen hatte. Eine ganze Weile lagen wir still zusammen, Haut an Haut.. wir waren beide noch wach und genossen die Berührungen und die Nähe des anderen, bis ihre Frage dann die Stille durchbrach.
"..ich weiß nicht. Als du mir erzählt hast das sie was mit diesem Dean hatte, da hab ich angenommen das da mehr lief bei denen. Lil hat es nicht abgestritten, aber ich weiß es auch nicht wirklich."
Sagte ich ihr die Wahrheit und versuchte es aber gleichzeitig abzumildern. Ich drückte einen Kuss auf ihren Haaransatz.
"Aber selbst wenn es so ist, sie muss das alles für sich rausfinden."

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   Sa März 31, 2012 11:54 am

Ich seufzte leise, schlug die Augen wieder auf und zeichnete, wie so häufig, seine Tätowierungen im Schein der Straßenlaterne nach, küsste ab und an mal eine Stelle und hob dann den Blick, um ihn anzusehen. Er sah so unfassbar gut aus. Und in Momenten wie diesen fragte ich mich immer wieder, wie ich ihn dazu gekriegt hatte mich zu heiraten. Wieso er ausgerechnet mich gewollt hatte. Wieso ich seine Auserwählte war.
Scheiße, und ich liebte ihn so wahnsinnig dafür. Ich glaube Alex könnte sonst was mit mir anstellen. Ich würde ihm alles verzeihen und ihn immer lieben.
"Ich frage mich, was mit Lily los ist.", erwiderte ich leise.
"Ich meine... sie liebt ihren Verlobten nicht. Lily hat immer von ihrem Prinzen geschwärmt. Dem Richtigen. Ganz... romantisch. Und Prinzessinnenlike. Und nun... hurt sie durch das Bett eines Rockstars, obwohl sie da jemanden hat, der sie liebt. Sie erwidert seine Gefühle nicht, verspricht ihm aber ihre ewige Liebe und Treue. Ich meine... wir sind kein Vorzeigeehepaar. Aber ich weiß, dass du mich liebst, ich liebe dich. Es würde für uns keinen anderen Menschen geben. Ich finde... das gehört sich so. Und wenn ich es jemandem zugetraut hätte, dass jemand seinen Partner betrügen würde, dann wäre das eindeutig ich gewesen. Und nicht Lily. Die kleine unschuldige Lily."
Es tat gut mit ihm über Lil zu reden. Und nicht über unsere eigenen Probleme. Nicht über uns und auch nicht über unsere schwierige Zukunft. Auch wenn ich gern noch geklärt hätte, was war, wenn der Arzt mir morgen sagte, dass es keinen Lynnex-Nachwuchs geben würde.
Aber dafür war auch noch morgen beim Frühstück Zeit.

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   Sa März 31, 2012 12:07 pm

"Süße, du solltest nicht so hart mit ihr sein."
Ich verstand das es nicht leicht nachzuvollziehen war für Lynn, grade wo wir uns gefunden hatten und einander abgöttisch liebten. Es würd mir nie in den Sinn irgendwas absichtlich zu tun um sie zu verletzten, und ich glaubte auch nicht das sie dazu fähig wäre irgendwas in der Richtung zu tun (ooc: wie er sowas von ausrasten wird wenn er von dem Kuss erfährt^^).
"Sie muss sich ihrer Gefühle klar werden, das geht nicht so schnell. Und so wie ich mitbekommen habe ist David nicht der Traumprinz den sie sich gewünscht hat. Er ist nur jemand der ihr eine sichere Zukunft und eine Familie bieten könnte.. etwas das sie mit dem Rockstar nicht haben kann, wofür ihr Herz aber leider vielleicht ein wenig mehr schlägt. Man kann es ihr nicht übel nehmen das sie beides will."
Sagte ja keiner das fair war und das sie nicht mit den Gefühlen anderer spielte, aber sie war ein erwachsenes Mädchen, sie musste ihre Entscheidungen treffen, und Lynn sollte sie nicht verurteilen, sie sollte ihr helfen herauszufinden was genau Lilian grade wirklich braucht im Leben.
Ich mochte es wenn wir einfach nur beinander lagen und miteinander sprachen. Unsere Gemeinsame Zeit war immer von vielen Zärtlichkeiten begleitet. Wenn ich daran dachte das sie morgen nicht so früh zur Arbeit abhauen musste, dann konnte ich grade nicht zufriedener sein.
"Willst du mir erzählen was heute auf der Arbeit passiert ist?"
Interessierte mich ja doch ein wenig was genau vorgefallen war das sie ihren Job verloren hatte. Mein Babe musste sich gegen irgendwas durchgesetzt haben.

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   Sa März 31, 2012 12:21 pm

Er hatte ja Recht. Er hatte eigentlich wie immer so verdammt Recht.
"Ich weiß, Baby.", erwiderte ich leise und kuschelte meine Wange wieder fester auf seine Brust.
"Ich weiß, dass du Recht hast. Und ich weiß auch, dass ich Lily unterstützen sollte. Ich muss nur... naja, erstmal damit klar kommen, dass sie nicht mehr die kleine Lily von früher ist. Dass sie sich weiter entwickelt hat und... besser geworden ist."
Denn trotz der Geschichte mit Robillard war wie immer noch der gute Zwilling. Und ich der böse Versagerzwilling.
Und passend zu diesem Gedanken stellte Alex seine Frage zu meinem Tag. Ich seufzte.
"Ich hab nen Gast geschlagen.", antwortete ich dann.
"Er hat mich angemacht. Mich gefragt wie viel Trinkgeld ich nehmen würde, um seine private Kellnerin zu sein. Und noch... naja... ein paar andere ekelhafte Dinge. Ich hab ihm erst sein Bier ins Gesicht geschüttet und als er auf mich losgehen wollte hab ich zugeschlagen. Mit der Faust. Ich war selbst überrascht wie kräftig der Schlag war. Naja, ich hatte keine Zeugen, aber selbst das hätte mich nicht mehr gerettet. Ich hab mir sagen lassen müssen, dass ich mit solchen Kommentaren klar kommen müsse. Und meine schlaflose Nacht und diese scheiß Kinder am Morgen, die mit ihren Eltern bei uns frühstücken waren und das halbe Restaurant auseinander genommen haben, waren keine gute Ausrede. Also war ich nicht weiter tragbar, durfte meine Schicht noch beenden und das wars."
Zaghaft küsste ich erneut seine Haut.
"Es tut mir leid, Baby. Gerade jetzt hätte ich vielleicht ein bisschen ruhiger reagieren müssen. Aber ich war so verdammt sauer."

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   Sa März 31, 2012 12:36 pm

"Wie es falsch klingt wenn du sagst das sie 'besser' geworden ist."
Merkte ich an und dachte darüber nach.
"Weißt du, als ich sie heute nach 4 Jahren wiedergesehen habe, da habe ich genau die gleiche kleine Lily gesehen wie damals. Äusserlich mag sie sich verändert haben, aber innerlich ist sie noch immer dieses kleine Wesen das nicht weiß wo sein platz ist."
Für mich hatte sie sich nicht so wahnsinnig viel veräbdert. Sie war noch immer unsicher und wollte gefallen. Sie war leicht aus der Bahn zu werfen und hielt sich lieber zurück bei allem. Im Job trat sie vielleicht anders auf, aber das war wohl auch nötig. Ich glaubte das Lynn nur ein Problem damit hatte zu sehen das Lily nicht mehr zu ihr aufblickte.
Vielleicht lag ich aber auch falsch, wer wusste das schon. Die beiden würden ihre Differrenzen begradigen können, sie hatten sich, das war alles was zählte.
Lynn fing an von ihrem Tag zu erzählen und mein natürlicher erster Instinkt war es zu lachen als sie sagte das sie einen Typen verkloppt hatte. That's my girl..
Sie fand das ganze nicht zum lachen, ich verübelte es ihr nicht. Ihr tag hörte sich wirklich grausam an, ich hätte den Morgen vermutlich schon mit Kinderweitwurf angefangen.
"Wntschuldige dich nicht, Babe. ich bin froh dass du da weg bist. Ich hab mich eh schon gefragt wie ich die Zeit rumkriegen soll wenn du weg bist. Ausserdem kenne ich die Typen in solchen Bars, das ist kein Platz für eine werdende Mama."
Ich zog die Decke etwas höher und drückte sie noch etwas fester an mich.
"Mach dir keine Sorgen, wir kommen da durch.

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   Sa März 31, 2012 12:46 pm

Er hatte ja schon irgendwie recht. Auf der einen Seite war Lily schon noch wie früher. Aber es war eben komisch, dass sie ihr eigenes Leben hatte. Dass sie sehr gut ohne mich lebte und ich nichts auf die Reihe bekam. Dabei war ich immer die tolle große Schwester gewesen, die der Meinung gewesen war die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und dass ihre Meinung immer die richtige sei. Und nun hatte ich einsehen müssen, dass meine Meinung genau die Falsche gewesen war. Und Lily alles richtig gemacht hatte. Das war hart.
Doch ich ließ das Thema ruhen. Es war vielleicht besser so. Weder Lily und ich, noch Alex und ich würden bei diesem Thema auf einen Nenner kommen.

Ich musste schmunzeln, als er durchblicken ließ, dass er das Positive an meinem Jobverlust sah.
"Aber, Baby... ich muss irgendwo arbeiten. Das heißt du musst eine Zeit lang ohne mich klar kommen. Und was kann ich schon, bis auf Kellnern. In der Regel komm ich ja mit diesen Idioten sehr gut klar, aber heute war es eben irgendwie zu viel."
Nun ging mein Blick doch wieder hoch und ich spürte, wie ich vor Müdigkeit nur noch dummes Zeug redete.
"Werd du doch einfach berühmt. Geh zu Lilys Chef, zeig ihm was du für ein unglaublicher Musiker bist und starte deine Karriere. Und ich werde dein Groupie. Ist das nicht ein guter Plan?"
N verdammt beschissener Plan, aber unter Schlafmangel, um diese Uhrzeit und mit dem Mann, mit dem ich schon immer am besten hatte umalbern können, war es der perfekte Plan.

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BeitragThema: Re: Bed- and Livingroom   Sa März 31, 2012 1:06 pm

"Das ist Quatsch. Du musst nicht arbeiten. Du musst dich ausruhen, essen und rund werden und musst mich all die Attribute pflegen lassen die so eine Schwangerschaft mit sich bringt."
Wie ich mal voll auf ihre üppiger werdende Oberweite anspielte. Ich alberte rum, aber der Gedanke an alles brachte mich schon wieder zum lächeln.
Ich schaute hinab als Lynn den Kopf hob und im halbdunkeln zu mir hochblickte. Wie ich ewig so verharren könnte und sie einfach nur anblicken könnte. Ich wusste nicht wie es passiert war, ich war immer ein Kerl gewesen der keine feste Bindung brauchte, aber wenn ich nun ohne sie war ging es mir nach kurzer Zeit ziemlich miserabel. Es fehlte einfach ein Teil von mir.
"Klar, ich schnapp morgen meine Gitarre und stiefel zum Label. Lilian wird das schon regeln."
Grinste ich und legte den Kopf zurück ins Kissen. Ach ja.. schöne Träumerei. Das war wohl der einzige Punkt in meinem Leben von dem ich wusste das es unerreichbar war, und wo ich nicht desillusioniert draufblickte.
"Warst du nicht immer mein Groupie? Du weißt schon das Groupies ganz schwesterlich teilen, ja?"
Neckte ich sie. Sie reagierte auf sowas genauso eifersüchtig wie ich, dabei gab es nichts was mich von ihr abbringen könnte.

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